Bei der letzten Gemeinderatssitzung vor dem Sommer wurden in Hermagor einige Infrastruktur-Projekte auf den Weg gebracht.
Rechtzeitig zu Ferienbeginn wurde – nach jahrelanger Vorbereitung – die Sanierung der Volksschule Egg in Angriff genommen. Rund 1,4 Mio Euro soll die Instandsetzung der Schule kosten, der Finanzierungsplan ging kürzlich einstimmig durch den Gemeinderat. Von der Investitionssumme muss die Gemeinde selbst 580.000 Euro aufbringen, der Rest wird über das Land Kärnten finanziert. Die Aufträge wurden vom Stadt- bzw. Gemeinderat größtenteils an heimische Firmen vergeben, informierte Bgm. Leopold Astner. Bis Ende September, wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sein werden, sollte den Schülern und Pädagogen dann eine erneuerte Bildungseinrichtung zur Verfügung stehen.
Gailtal-Radweg wird zur Baustelle
Weiters standen zwei Infrastrukturprojekte auf der 17 Punkte umfassenden Tagesordnung: Darunter die Erneuerung des überregionalen Radweges R3 zwischen Postran und Möderndorf. Die Bauarbeiten sollen nächstes Frühjahr starten, Kostenpunkt: 450.000 Euro, wovon ein Drittel von der Stadtgemeinde und zwei Drittel vom Land getragen werden. Saniert wird auch ein Großteil der Ortsdurchfahrt Presseggen inklusive Gehsteigerneuerung auf der Paßriacher Landesstraße LR 26 durch die Straßenbauabteilung des Landes. Über diesen Abschnitt verläuft auch der Radweg R3a entlang des Pressegger Sees. „Ich freue mich, dass alle diese wichtigen Investitionen nun nach vielen Verhandlungen mit dem Land auf den Weg gebracht werden konnten“, so Astner, der dem Straßenbaureferenten Gruber und der Gemeindereferentin Lagger-Pöllinger seinen Dank aussprach, aber auch einräumte, dass diese Projekte ohne Sparen nicht umsetzbar gewesen wären.