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15. Juli 2026

Land unterstützt Seeboden nach Rüsthaus-Brand

Rasche und unbürokratische Hilfe für den Wiederaufbau der wichtigen Sicherheitsinfrastruktur wurde der Gemeinde Seeboden nach dem Brand des Feuerwehrhauses Lieserhofen von Seiten des Landes Kärnten zugesichert.

Innerhalb von nur zwei Stunden brannte das relativ neue Feuerwehrhaus in Lieserhofen vollständig aus. Beide Einsatzfahrzeuge wurden dabei zerstört. Foto: BfKdo Spittal

Nach dem verheerenden Brand des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Lieserhofen in der Gemeinde Seeboden haben LH und Feuerwehrreferent Daniel Fellner sowie Gemeindereferentin LR Marika Lagger-Pöllinger rasch ein gemeinsames Unterstützungspaket auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die Gemeinde beim Wiederaufbau der zerstörten Sicherheitsinfrastruktur schnell und unbürokratisch zu unterstützen. „Wenn eine Feuerwehr innerhalb weniger Stunden ihr Rüsthaus und ihre Einsatzfahrzeuge verliert, dann ist das ein schwerer Schlag, für die Feuerwehrfrauen und -männer ebenso wie für die gesamte Gemeinde. In solchen Situationen ist es wichtig, zusammenzustehen. Wir werden die Freiwillige Feuerwehr Lieserhofen und die Bevölkerung in dieser schwierigen Situation nicht allein lassen“, betont Fellner. „Ich bin seit Vormittag mit Bürgermeister Thomas Schäfauer in engem Austausch. Gemeinsam arbeiten wir daran, rasch und unbürokratisch die notwendige Unterstützung auf den Weg zu bringen.“

So schnell wie möglich wieder einsatzfähig

Beim Brand wurden das Rüsthaus sowie zwei Einsatzfahrzeuge vollständig zerstört und erlitten Totalschaden. Die Freiwillige Feuerwehr Lieserhofen zählt rund 60 Mitglieder und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsstruktur in der Region. Über Bedarfszuweisungsmittel außer Rahmen (BZ a.R.) sollen jene finanziellen Mittel bereitgestellt werden, die notwendig sind, um das Rüsthaus wieder zu errichten. Die konkrete Höhe der Unterstützung wird sich am tatsächlichen Schaden sowie an den Leistungen der Versicherung orientieren. Der Ersatz der beiden zerstörten Einsatzfahrzeuge erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kärntner Landesfeuerwehrverband (KLFV). Der Gemeinde dürfe aus diesem Unglücksfall keine unzumutbare finanzielle Belastung entstehen, so Fellner und Lagger-Pöllinger. „Die Freiwillige Feuerwehr Lieserhofen soll so schnell wie möglich wieder über ein funktionierendes Rüsthaus verfügen und ihre volle Einsatzfähigkeit zurückerlangen“, geben Fellner und Lagger-Pöllinger als Ziel aus.

 

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