Am Dienstag, 14. Juli, gegen 9,15 Uhr brach im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Lieserhofen ein Brand aus, der im Inneren des Hauses sehr schnell um sich griff.
Durch die interne Brandmeldeanlage alarmiert, wurde von Feuerwehrkmeraden sofort ein Großeinsatz ausgelöst. Neun Feuerwehren aus der Gemeinde Seeboden und den umliegenden Gemeinden wurden alarmiert. Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte in kürzester Zeit zur Stelle.
Zwei Feuerwerhautos zerstört
Das Rüsthaus stand in kürzester Zeit in Vollbrand und darin auch zwei neuwertige Feuerwehrautos. Eines davon hätte erst in wenigen Tagen offiziell in Dienst gestellt werden sollen. An eine Rettung von Geräten, Material oder Schutzkleidung war nicht mehr zu denken, informierte Walter Egger vom Bezirksfeuerwerhrkommando. Der für die Florianis zermürbende Brandeinsatz konnte schließlich um 11 Uhr beendet werden.
Feuerwehrleute betroffen
Der Schock sitzt bei allen tief, nicht nur bei den eigenen Feuerwehrleuten der FF Lieserhofen, sondern auch bei der Bevölkerung in der unmittelbaren Umgebung, so Egger weiter. „Wir haben praktisch alles verloren!“, ringt der Kommandant der FF Lieserhofen, René Moser, um Fassung. Fahrzeuge, Rüsthaus, Ausrüstung, Funktechnik, der Kat-Anhänger und die Atemschutzausrüstung, alles ist zerstört. Bgm. Schäfauer versuchte nach den Löscharbeiten den Kameraden Mut zuzusprechen: „Wir alle werden zusammenhelfen und schauen, dass es weitergeht.“ Alleine die beiden Feuerwehrfahrzeuge haben einen Neuwert von 700.000 Euro.
Hilfsbereitschft ist groß
Vom Land Kärnten und anderen Gemeinden sind bereits Hilfsangebote eingetroffen. Alle Feuerwehren der Gemeinde Seeboden wollen zusammenstehen und Teile ihrer Ausrüstung und auch ein Löschfahrzeug nach Lieserhofen abstellen. Verletzt wurde beim Einsatz niemand. Die Brandursache steht noch nicht fest. Ab morgen werden Brandermittler aus Wien und Klagenfurt die Suche nach der Ursache aufnehmen.
Im Einsatz standen 120 Feuerwehrleute von neun Feuewehren, die Brandverhütungsstelle des Landesfeuerwehrverbandes, die Polizei und das Rote Kreuz. Nachbarn und Betriebe versorgten die Einsatzkräfte mit Jause und Getränken während den Löscharbeiten.