OVT: Herr Suntinger, welches Programm erwartet die Zuhörer in ihrer Heimatgemeinde?
Josef Suntinger: Einerseits ist es traditionelle Volksmusik von bekannten Komponisten, wie zum Beispiel von Gottlieb Weissbacher. Aber zum anderen auch vermehrt Eigenkompositionen der „Hoagåscht Musi Kärnten“.
Wie viel Freude macht es Ihnen, in Ihrer Heimatgemeinde zu spielen?
Es ist nicht alltäglich, einem Publikum, dessen Gesichter einem bekannt sind, gegenüber zu stehen und zu musizieren. Trotz der Routine ist es immer wieder eine neue und interessante Herausforderung für mich und meine Kollegen der „Hoagåscht Musi Kärnten“.
Wie würden Sie dem Leser die „Hoagåscht Musi Kärnten“ vorstellen?
Wir sind eine buntgemischte Gruppe aus Kärnten, Salzburg und der Steiermark. Sehr interessensverschieden, aber doch dann in dieser speziellen Formation „volksmusikalisch“ vereint.
Spielen mehrere Oberkärntner in dieser Gruppe?
Es sind zwei Gailtaler mit von der Partie, aber ganz egal ob Gailtal, Gegendtal, Mölltal, Rosental oder Murtal – bei uns läuft es nach dem Motto: Musik verbindet!
Was waren für Sie Highlights, auf die Sie gern zurückblicken?
Da ist etwa der Volkmusikwettbewerb in Innsbruck zu nennen, weiters zwei CD-Produktionen und unser 13-jähriges gemeinsames „Hoagåscht“ -Zusammentreffen mit vielen internationalen Auftritten.
Sie sind mit der Gruppe viel unterwegs. Wie lässt sich eigentlich alles mit ihrem Hauptberuf kombinieren?
Mit zunehmendem Alter wird es immer, schwieriger die Zeit zu koordinieren, aber dennoch finde ich Zeit für gemeinsames Musizieren.
Welchen Wunschtraum hätte haben Sie?
Schnell, kurz und bündig darauf geantwortet: Eine eigene Familienmusik zu gründen.
Und wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?
Als Musikant ist für mich immer wieder interessant, dass es in dieser regionalen Zeitung viel Platz für Konzertankündigungen gibt und dass Blasmusik und Volksmusik sich hier der Öffentlichkeit präsentieren dürfen. Danke!