Das Kunsthaus Gmünd öffnete die Pforten für die diesjährige Hauptausstellung der „Künstlerstadt“: „GIRL. WOMAN. OTHER. Ikonische Frauenporträts von Matisse bis Alex Katz“.
Gmünd hat mit seiner järhlichen Hauptausstellung seine Stellung als „Künstlerstadt“ nachhaltig gefestigt. 2023 war Max Ernst zu sehen, 2024 Chagall, und im Vorjahr Werke von David Hockney. Heuer ist etwas anders. Im ersten Jahr vollends unter Federführung der neuen Leiterin des Kunsthauses Gmünd, MMag. Julia Schuster, Tochter der langjährigen „Kulturarbeiterin“ Erika Schuster widmet sich die Ausstellung nicht mehr „nur“ einem Künstler, sondern einem speziellen Themengebiet: den Frauen, bzw. Vorstellungen von weiblichen Rollenbildern, Klischees, Ikonen und der weiblichen Identität in der Kunst des 20. Und 21. Jahrhunderts und versammelt Werke bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Henri Matisse, Pablo Picasso, Louise Bourgeois, Maria Lassnig oder Alex Katz in den Räumlichkeiten des brandneuen Kunsthaus Gmünd. Thematisch – und auch räumlich – gegliedert von Muse und Geliebter über Mutterfigur, Ikone und Tänzerin bis hin zu Kämpferin und Alltagsheldin laden die Kunstwerke ein, genauer hinzusehen und vertraute (Frauen)Bilder genauer zu lesen.
Hochaktuelles Thema
Die Ausstellungseröffnung wurde groß gefeiert: LH-Stv. Gaby Schaunig gab sich die Ehre, genauso wie Gmünds neo-Bürgermeister Claus Faller, der Komödienspiele-Intendant Florian Eisner oder Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers. „Diese Ausstellung verbindet große künstlerische Positionen mit hochaktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen“, resümierte Kunst und Kulturreferentin Schaunig. Gmünd zeige in beeindruckender Weise, was entstehen kann, wenn kulturelle Vision, Beharrlichkeit und regionale Zusammenarbeit erfolgreich zusammenspielen. Auch Bgm. Faller unterstrich in seinen Grußworten die enorme Bedeutung der Kultur für die Entwicklung der Stadt. Für alle Kunstinteressierten: Ausstellungsführungen gibt es jeden Freitag, um 11 Uhr, am Dienstag, 19. Mai sogar eine der drei geplanten Kuratorinnenführungen mit Julia Schuster.