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07. Mai 2026

„FamiliJa“ zog beeindruckend Bilanz

Sie sind der „soziale Kitt“ in den Gemeinden Oberkärntens – die Mitglieder und Funktionäre der „FamiliJa“ mit Sitz in Obervellach. Kürzlich hielt der Verein seine Jahreshauptversammlung und lieferte eine beeindruckende Bilanz. Heuer feiert die „FamiliJa“ übrigens ihr 30-jähriges Bestehen.

Das Kernteam der „Familija“ mit Geschäftsführerin Ursula Blunder und Obmann Hans Sagerschnig (vor dem Roll-Up Banner). Foto: Heidi Schober

Die FamiliJa hat sich in den 30 Jahren ihres Bestehens zu einem sozialen Dienstleister entwickelt, der aus den Oberkärntner Gemeinden nicht mehr wegzudenken wäre. Sehr präsent ist man bei der Betreuung und Abwicklung von 28 „Gesunden Gemeinden“ Oberkärntens – vor allem im Möll- und im Drautal. Dabei wurden mit den Arbeitskreisleiterinnen vor Ort ganze 307 Veranstaltungen zu den Themen Gesundheit, Prävention, psychische Gesundheit, Fitness, Altern oder Jugendarbeit organisiert.

Von Kinderbetreuung...

Geschäftsführerin von „FamiliJa“ ist Sozialpädagogin Mag. Ursula Blunder, Obmann Hans Sagerschnig. Eine Besonderheit: der Vorstand des Sozialvereins ist seit 1996 unverändert, folglich müssen die Damen und Herren etwas richtig machen, obwohl Obmann Sagerschnig in einem kürzlich erschienen „Volltreffer“-Interview anklingen ließ, auf der Suche nach einer Nachfolge zu sein. Mit rund 100 Ehrenamtlichen und durchschnittlich 40 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet der Verein nachhaltige soziale Arbeit. In der Familienberatungsstelle wurden so 46 Klienten in herausfordernden Lebenssituationen beraten; an 13 Schulen stellt die FamiliJa die schulische Nachmittagsbetreuung sicher, in zwei Gemeinden die Kleinkindbetreuung.

... bis Hospizdienste

Über den Verein laufen auch die drei Pflegekoordinatorinnen des Mölltals. So haben diese im Vorjahr 432 Klienten in zehn Mölltaler Gemeinden bei Antragstellungen, Vermittlungen mobiler Dienste oder Essen auf Rädern unterstützt. Besonders beeindruckend: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisteten 2025 sage und schreibe rund 6.300 Stunden in Form von Hospizbegleitung, Besuchs- und Fahrtendiensten und führen dazu über 18.000 Kilometer weit. Gegründet wurde der Sozialverein vor 30 Jahren und ist seit dem beständig gewachsen, was auch die große Nachfrage nach den Diensten bestätigt. Freunde und Wegbegleiter feiern dieses Jubiläum am 21. Mai im Wirtstadl in Rangersdorf.

 

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