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26. März 2026

Obermillstatt: Seltener Brauch in der Fastenzeit

Während das Aufstellen von Krippen in der Weihnachtszeit im gesamten Alpenraum eine beliebte Tradition ist, sind so genannte „Fastenkrippen“, die das biblische Geschehen um Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu bildhaft vor Augen führen, eher eine Rarität. In Obermillstatt steht solch eine Fastenkrippe.

Noch bis 6. April zu sehen: Die Fastenkrippe in Obermillstatt. Foto: Bidner

Vorab: es gibt in Kärnten tatsächlich nur eine Handvoll Fastenkrippen: Zwei in der Stiftspfarre Gurk.  Die älteste Passionskrippe Kärntens ist im Gurker Dom aufgestellt, und stammt von den Krippenfreunden Deutsch-Griffen. In der Schatzkammer Gurk sind Teile einer Fastenkrippe aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ausgestellt, der sogenannten „Bretterkrippe“, die aus auf Tafeln gemalten Figuren besteht. Die Fastenkrippe der Feldkirchner Krippenfreunde steht in der Stadtpfarrkirche Feldkirchen. Jene Fastenkrippe in der Pfarrkirche Maria Landskron bei Villach war bereits vor zwei Jahren in der Pfarre St. Lorenzen im Lesachtal zu sehen. Eine weitere steht in der Pfarrkirche Villach-Heiligste Dreifaltigkeit. Einzig in Oberkärnten ist in der Pfarrkirche Obermillstatt ist noch bis Ostermontag, 6. April, eine Fastenkrippe ausgestellt. Die Leihgabe des Villacher Krippenbaumeisters Hermann Bidner, erbaut 2021/2022, stellt mit 90 Figuren auf einer Fläche von 180 x 50 cm die 14 Stationen des Leidensweges Jesu nach.

 

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