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19. Oktober 2026

Nationalpark Hohe Tauern begeistert auch die Kleinsten

Der Nationalpark Hohe Tauern und der Pfarrkindergarten Großkirchheim werden künftig im Bereich der Naturbildung zusammenarbeiten. Mit der heutigen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wird der Pfarrkindergarten offiziell zum Bildungspartner. Damit erweitert der Nationalpark seine Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und erreicht bereits das Kindergartenalter.

Kindergartenleiterin Sabrina Kaponig, Bürgermeister Peter Suntinger (Gemeinde Großkirchheim), Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger und Nationalparkdirektorin Barbara Pucker. Foto: Büro LR Lagger-Pöllinger und NPHT-Thomas Suntinger

Die feierliche Unterzeichnung der Partnerurkunde fand am 15. Oktober in der Turnhalle der Volksschule Großkirchheim statt. Die langfristig angelegte Partnerschaft ermöglicht es den Kindern, den Nationalpark auf unterschiedliche Weise zu erleben. Pro Kindergartenjahr sind unter anderem der Besuch einer Nationalpark-Rangerin oder eines Nationalpark-Rangers, ein Nationalparkwandertag für die Schulanfänger sowie ein Besuch im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz vorgesehen. Darüber hinaus werden Nationalparkthemen in die Forschungstage integriert, es werden Materialien und Präparate zur Verfügung gestellt und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen umgesetzt. Die Pädagogen greifen die Themen außerdem regelmäßig im Kindergartenalltag auf.

Einzigartiger Erlebnisraum

„Wenn Kinder die Natur vor ihrer Haustür entdecken, Tiere und Pflanzen kennenlernen und Zusammenhänge verstehen, entsteht ganz selbstverständlich eine besondere Verbindung zu ihrer Heimat. Der Nationalpark Hohe Tauern bietet dafür einen einzigartigen Lern- und Erlebnisraum“, betont Nationalparkreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. „Wer schon als Kind die Natur kennen und schätzen lernt, wird später auch verantwortungsvoll mit ihr umgehen“, schließt auch Bildungslandesrat Landesrat Peter Reichmann an. „Ein Großteil unserer Gemeindefläche liegt im Herzen des Nationalparks. Umso schöner ist es, dass unsere Kinder durch die Aktivitäten im Nationalparkkindergarten von klein auf mit dieser einzigartigen Natur aufwachsen, Teil der Region werden und lernen, wie wichtig der Schutz unserer Umwelt ist“, so Bürgermeister Peter Suntinger.

Schwerpunktthema Wald

Bereits im April haben die Kleinen zusammen mit Nationalpark-Rangern Bäume gepflanzt. Mit dem auf mehrere Jahre angelegten Schwerpunktthema „Wald“ möchten die Kooperation Neugier auf die Natur wecken und den Kindern zeigen, welche Bedeutung Bäume und Wälder für unser Leben haben. „Die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark bereichert unseren Kindergartenalltag und macht die Natur für die Kinder mit allen Sinnen erlebbar“, sagt Kindergartenleiterin Sabrina Kaponig. Als Nationalparkgemeinde beschäftigt sich der örtliche Kindergarten bereits seit vielen Jahren mit Natur- und Forschungsthemen. Gleichzeitig besteht eine Partnerschaft zwischen dem Nationalpark Hohe Tauern und der örtlichen Volksschule. Dank der neuen Kooperation kann die Nationalparkbildung künftig vom Kindergarten bis in die Schule kontinuierlich fortgeführt und altersgerecht weiterentwickelt werden.

 

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