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09. April 2026

„Elternkarenz im Bürgermeisteramt endlich regeln“

Politische Funktionen sollen familienfreundlicher gestaltet werden, sagt NR Tina Angela Berger (FPÖ).

Nationalratsabgeordnete Berger: Bürgermeister-Aufgabe soll attraktiver werden. Foto: FPÖ

Zur aktuellen Diskussion rund um die Elternkarenz von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in Kärnten äußerte sich heute die stellvertretende FPÖ-Frauensprecherin NA Tina Angela Berger in einer Aussendung. „Eine Schwangerschaft oder Kinderbetreuungspflichten dürfen keine Gründe für berufliche Nachteile sein – auch nicht in der Politik. Wer politische Verantwortung in einer Gemeinde übernimmt, darf daher nicht schlechter gestellt werden als in der Privatwirtschaft“, betonte Berger. Eine Lösung ist hier längst überfällig, denn der Anlassfall aus Kappel liegt bereits wieder mehr als zwei Jahre zurück, so Berger. Andere Bundesländer zeigen bereits, dass das funktioniere. Analog zu den bestehenden Vertretungsregelungen hätten in einem solchen Fall die Vizebürgermeister die Karenzvertretung zu übernehmen. „Generell sollte es für das Bürgermeisteramt eine bessere sozialrechtliche Absicherung geben und es braucht auch eine Lösung für die persönliche Haftung. So wird die Aufgabe auch wieder attraktiver“, so Berger abschließend.

 

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