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OVT Interviews der Woche


Margaretha Lexer (Liesing/Lesachtal)

Die 28-jährige Margaretha Lexer zählt zu den jüngsten Chorleiterinnen sowohl Kärntens wie auch Österreichs. Sie übt dieses Amt beim Kinder- und Jugendchorund beim Kirchenchor Liesing aus. Des Öfteren wird sie auch als Stimmbildnerin und für die Probenarbeit mit anderen Chören engagiert. Bereits im Volkschulalter erlernte sie in der MS Lesachtal das Spielen am Klavier, in der Hauptschulzeit folgte die Klarinette, danach Orgel-Unterricht und schließlich auch das IGP-Studium am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Sie absolvierte in den Fächern Chorleitung, Klarinette und Orgel die Lehrbefähigungsprüfungen mit ausgezeichneten Erfolgen.

Ambros Unterkircher (Heiligenblut)

Der 79-jährige Ambros Unterkircher ist „nimmermüder“ Musiker der TK Heiligenblut. 2012 wurde er Weltmeister im Berglaufsport. Zudem war der Mölltaler 12 Jahre im Gemeindevorstand, ist seit 1964 Mitglied der FF und Mitarbeiter der Bergwacht – davon elf Jahre als Einsatzleiter. Ambros Unterkircher lebt mit seiner Familie in Heiligenblut.

Esther Müller-Semmelrock (Techendorf/Weißensee)

Die 42-jährige Esther Müller-Semmelrock hat sich dem ganzheitlichen Gedanken verschrieben. Seit zwei Jahren ist die Weißenseerin als dipl. Kinesiologin und Aura-Energetikerin tätig. Zudem ist sie Mitglied der „Akua-Lebensschule“, wo kommenden Herbst die zweite „Akua-Lebensschule“ startet. Esther Müller-Semmelrock lebt mit ihren zwei Kindern Philip und Sophie am Weißensee.

Hans Obernosterer (Birnbaum)

Der 52-jährige Hans Obernosterer ist ein kreativer Mensch. Im April 2014 hat sich der Lesachtaler mit Trachten und Hirschhornschmuck selbständig gemacht. In Sachen Holzkunst ist er mit seiner Laubsäge schon seit fünf Jahren tätig. Hans Obernosterer lebt mit Ehefrau Elisabeth, dem gemeinsamen Sohn Patrick und seiner Hanna in Kornat/Birnbaum.

Karl Egger (Döbriach)

Der 63-jährige Karl Egger macht Kunst zum Hobby und zeigt diesbezüglich manchen „Rückblick mit Wehmut“. Der gelernte Dekorateur und Raumausstatter entdeckte vor etwa zehn Jahren fast zeitgleich seine Vorlieben für Pferdekummets und die Schönschrift, die er übrigens bereits als Lehrling mochte. Mit seinen „realistischen“ Arbeiten möchte er konkrete, wiedererkennbare Anhaltspunkte für den Betrachter geben. Karl Egger lebt in Döbriach, hat zwei Kinder und vier Enkel.

Lukas Koch (Spittal)

Der 19-jährige Lukas Koch siegte Anfang März beim Landessprachen-Wettbewerb im Bereich „Italienisch“ in Klagenfurt. Dieser Sieg war für den Schüler der HLW Spittal die Basis für den Bundeswettbewerb in Linz, wo er letztlich Zweiter wurde. Verantwortlich für dieses Programm zeichnete übrigens das Center für berufsbezogene Sprachen CEBS, das im Bildungsministerium angesiedelt ist. Lukas Koch lebt bei seinen Eltern Josef und Isabella in Rennweg und hat zwei Geschwister.

Claudia Meier (Seeboden)

OVT: Frau Meier, wie wichtig ist Ihnen ein besonderes Zeitmanagement?
Claudia Meier: Mein Zeitmanagement ist eine ziemliche Herausforderung, da ist Disziplin und Flexibilität gefragt. Oftmals muss ich auch Prioritäten setzen und mich vor allem bewusst zwingen, mir Zeit für mich selbst zu nehmen. Nachdem in meinem Kopf immer tausend Sachen „rumschwirren“ bin ich sehr gefordert, statt eben tausend Dinge eine Sache nach der anderen zu erledigen oder zumindest nur zwei bis drei gleichzeitig und nacheinander.

Sieglinde Elwitschger (Dellach/Drau)

OVT: Frau Elwitschger, was war das Verrückteste, was Sie gemacht haben?
Sieglinde Elwitschger: 2009 war ich am Jakobsweg. Bei einem Info-Abend eines Reisebus-Unternehmens habe ich damals gleich vor Ort gebucht. Bei den drei Tagesetappen, zusammen so rund 80 km, blieb mir vor allem die mittlere in Erinnerung. Da dachte ich nämlich, dass ich meine Mit-Pilger mal verliere und dann hieß es für mich nur noch „Augen zu und durch“. Am Schluss war es für alle bewegend, viele hatten Tränen in den Augen. Ich kann es nur empfehlen.