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29. Oktober 2026

Lagerhaus Greifenburg stärkt Zusammenarbeit mit der RWA

Das Lagerhaus Oberdrautal/Weissensee beteiligt sich aktiv am RWA-Lagerhausverbund und baut damit die Zusammenarbeit aus. Ziel sind bessere Einkaufskonditionen, zusätzliche Unterstützung in zentralen Bereichen und ein noch besseres Service für die Kunden. Die 100%ige Eigenständigkeit der regionalen Genossenschaft bleibt dabei voll erhalten.

Hermann Schluder ist Obmann der Lagerhaus Oberdrautal-Weissensee reg.Gen.m.b.H. Foto: Wolfgang Janach

Regionale Verbundenheit und Selbstständigkeit haben bei den Lagerhaus-Genossenschaften einen hohen Stellenwert. Um diese Werte langfristig abzusichern, hat sich die Lagerhaus Oberdrautal/Weissensee reg.Gen.m.b.H. kürzlich am RWA-Lagerhausverbund beteiligt. „Was zentral abgearbeitet werden kann, soll man auch zentral organisieren“, erklärt Geschäftsführer Uwe Borchardt. Von der Partnerschaft erwartet sich das Unternehmen klare Vorteile, insbesondere bei Innovation, rechtlichen Fragen und im Einkauf. Dadurch sollen mehr Ressourcen für die Betreuung der Kunden vor Ort zur Verfügung stehen. Die aktive Beteiligung sei ein weiterer wichtiger Baustein, um die Eigenständigkeit des Lagerhauses im Oberen Drautal langfristig zu sichern.

Bessere Einkaufskonditionen für die Region

Auch Genossenschafts-Obmann Hermann Schluder sieht in der Beteiligung einen wichtigen Schritt. „Nach Jahren hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, diese Anteile aktiv zu erwerben. Wir sind damit Miteigentümer der RWA geworden, nicht umgekehrt“, berichtet er. Neben dem Lagerhaus Oberdrautal/Weissensee hat sich auch das Lagerhaus Lavanttal am RWA-Lagerhausverbund beteiligt, die Landwirtschaftliche Genossenschaft Klagenfurt-St. Veit-Rosental stockte ihre bestehende Beteiligung auf. Die Zusammenarbeit innerhalb des größeren Verbunds eröffnet vor allem beim Einkauf neue Möglichkeiten. „Besonders in unseren Sparten Agrar, Baustoffe, Energie sowie Haus- und Gartenmarkt haben wir dadurch die Chance, bessere Einkaufspreise für die Region zu erzielen“, betont Schluder. Für die Kunden soll sich durch die Beteiligung das Service verbessern. An der bewährten Struktur ändert sich hingegen nichts: „Unsere 40 Mitarbeiter bleiben weiterhin bei uns in der unabhängigen Genossenschaft beschäftigt“, versichert der Obmann. Auch die Entscheidungen bleiben weiterhin ausschließlich beim regionalen Vorstand und Aufsichtsrat in Greifenburg.

Haus- und Gartenmarkt wird modernisiert

Für die Zukunft sind bereits weitere wichtige Schritte zur Standortabsicherung geplant. Im Mittelpunkt steht die umfassende Erneuerung und Erweiterung des Haus- und Gartenmarkts in Greifenburg. Geplant sind unter anderem eine neue überdachte Freifläche, sowie eine Stärkung der regionalen Sortimente. „Wir wollen ein modernes Einkaufserlebnis direkt vor Ort bieten, damit unsere Kunden nicht in entfernte Zentralräume fahren müssen“, erklärt Schluder. Bis der Umbau startet, wird das bestehende Sortiment laufend noch attraktiver an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst. Neben der Modernisierung setzt Obmann Schluder auf die Unterstützung der regionalen Wirtschaft: „Sicher ist es bequem, bei Online-Riesen zu bestellen, aber davon bleibt in unserer Region nichts hängen. Um die heimische Versorgung und unsere Arbeitsplätze langfristig zu sichern, ist es entscheidend, die Kaufkraft im Tal zu halten und bewusst vor Ort einzukaufen.“

 

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