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25. Juni 2026

Kulturfestival macht Sankt Daniel zum Denkraum

Von 15. bis 19. Juli wird Sankt Daniel im Gailtal zum Schauplatz des interdisziplinären Kulturfestivals „Bühne der Macht“.

Cornelia Rainer und Matthias Mamedof stellen sich mittels des Mediums Theater die Frage: Was übernehmen wir von früheren Generationen – und wo beginnen wir, selbst zu entscheiden? Foto: Bühne der Macht

Initiiert von Regisseurin Cornelia Rainer und Schauspieler Matthias Mamedof, widmet sich das Festival dem Thema Macht – als prägende Kraft im gesellschaftlichen und persönlichen Alltag. Im Mittelpunkt steht die Bühnenadaption von Joseph Roths „Radetzkymarsch“, bearbeitet von Cornelia Rainer und Stephan Lack sowie inszeniert von Cornelia Rainer. Unter dem Motto „Zeiten im Wandel: Macht gestalten – Freiheit leben“ erzählt die Inszenierung vom Zerfall der k.u.k. Monarchie – und stellt zugleich aktuelle Fragen nach Verantwortung, Freiheit und dem Einfluss früherer Generationen. Die Geschichte eines Vaters, der an Ordnung und bestehende Systeme glaubt, und eines Sohnes, der beginnt, diese zu hinterfragen, wird zum Ausgangspunkt für einen Theaterabend über Orientierung, gesellschaftlichen Wandel und persönliche Entscheidungsspielräume.

Workshops und philosophische Wanderungen

Besonderes Merkmal des Festivals ist die Einbindung der Menschen aus der Region: Jugendliche und Erwachsene wirken sowohl auf der Bühne als auch in filmischen Beiträgen mit. Die Premiere findet am Mittwoch, 15. Juli, um 20 Uhr im Theaterzelt in Sankt Daniel statt. Weitere Vorstellungen folgen von 16. bis 18. Juli jeweils um 20 Uhr, am 19. Juli um 14.30 Uhr und 20 Uhr. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Vorträge, philosophische Gesprächsformate und Mitmachangebote bei freiem Eintritt. Dazu zählen unter anderem die Junge Bühne der Macht, philosophische Wanderungen sowie das Nachtgespräch mit dem Begründer der Philosophischen Praxis Gerd Achenbach.

Tickets, Informationen und Anmeldungen unter festival.buehne-der-macht.com.

 

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