Es war eine geschichtsträchtige Jahreshauptversammlung des "Kärntner Sängerbundes“, weil es die letzte mit dieser Bezeichnung war. Als letztes Bundesland Österreichs heißt die Dachorganisation der Kärntner Chöre seit 18. April nicht mehr „Sängerbund“ sondern „Chorverband Kärnten“.
Von Peter Krall
Es war ein mehr als eindeutiges Abstimmungsergebnis mit 96 JA- zu neun Nein-Stimmen zur Namensänderung des Kärntner Sängerbundes. Dieser geschichtsträchtigen Abstimmung gingen jahrelange Diskussionen und auch eine aufwändige Urabstimmung zu Beginn dieses Frühlings voran. Über die umfangreichen Tätigkeiten, angefangen von den vielen Jugend-, Weiterbildungs- und Informationsmaßnahmen des Chorverbandes berichteten die Ämterführer, allen voran der aus dem Gailtal stammenden Musikratsvorsitzende Christof Mörtl und das „Urgestein“ des „Singenden Kärnten“, Regierungsrat Horst Moser, der noch auf der Suche nach einem adäquaten Titel ist.
Prominent besuchte Veranstaltung
Viele weitere positive Facetten prägten die erfolgreiche JHV, die „im schönsten Raum Kärntens“ stattfand: Dem Wappensaal im Kärntner Landhaus. Gleich drei hohe Repräsentanten dieses Sitzes der Kärntner Landesregierung werteten den Nachmittag auf: LH-Stv. Martin Gruber und die beiden „neuen“ SPÖ-Granden, der Erste Landtagspräsident Andreas Scherwitzl, Bürgermeister von Magdalensberg sowie LR Peter Reichmann. Weitere „Promis“ aus der Gesangsszene waren der „Grandseigneur" des KSB, Professor Hellmuth Drewes aus Spittal, oder aber auch sein Amtskollege, der aktuelle Bürgermeister von Althofen, Dr. Walter Zemrosser, seines Zeichens juridischer Berater des Chorverbandes. Und - keine geringere als die Präsidentin des Österreichischen Chorverbandes, Angelika Berrini aus Eisenstadt krönte diese geschichtsträchtige Jahreshauptversammlung, untermalt, besser gesagt Aufgewertet vom Singkreis Seltenheim, den famous „Viktring Young Voices“ sowie den humorvollen „ChorHerren“.