Bei der Bürgermeister-Nachwahl in Gmünd erreichte kein Kandidat die notwenidgen 50% der Stimmen. Die Gmündner müssen noch einmal zur Urne: Vorwahltag ist der 23. Jänner, Stichwahltag der 1. Feber. Wie schon bei der letzten Bürgermeisterwahl 2021 treten die „Liste Jury“ und die SPÖ gegeneinander an.
2.189 Gmündnerinnen und Gmündner waren am, Sonntag (18. Jänner 2026) wahlberechtigt, um einem neuen Gemeindeoberhaupt in der Lodronschen Reitschule ihre Stimme zu geben. Weil weder die Kandidatin bzw. die beiden Kandidaten eine eindeutige Mehrheit von 50 % der Stimmen erhielten, ist eine gesonderte Stichwahl nötig. Der Vorwahltag dafür fällt auf den 23. Jänner von 17-19 Uhr, der Wahltag ist am 2. Feber von 7 bis 16 Uhr in der Lodronschen Reitschule in Gmünd.
Faller bekam die meisten Stimmen
Das vorläufige Wahlergebnis heute brachte für Claus Faller (Liste Jury) 732 Stimmen, für Sylvia Petschar (SPÖ) 490 Stimmen und für Markus Schiffer (ÖVP) 404. Sylvia Petschar hat sich zum ersten Mal für das Amt der Bürgermeisterin der Wahl gestellt. Von den 2.189 Wahlberechtigten wurden 1.648 Stimmen abgegeben, 22 davon ungültig.
Wieder Stichwahl zwischen Liste Jury und SPÖ
Die Nachwahl wurde auf Grund des Rücktritts von Josef Jury (Liste Jury) Ende September 2025 notwendig. Seit seinem Rücktriff im September führte Vize-Bgm. Claus Faller die Amtsgeschäfte. Eine Stichwahl ist für Gmünd nichts Neues: Bereits bei der letzten Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2021 war eine Stichwahl zwischen dem langjährigen Bgm. Josef Jury und der SPÖ-Kandidatin Heidi Penker nötig. Jury konnte die Stichwahl damals bei einer Wahlbeteiligung von 75 % für sich hat entscheiden.