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25. März 2026

Heuer 234 Projekte am ländlichen Wegenetz

Knapp über zehn Mio Euro investiert das Land Kärnten heuer in das ländliche Wegenetz. Drei Mio Euro der Landesmittel gehen nach Oberkärnten.

8.600 Kilometer umfasst das ländliche Wegenetz in Kärnten. Drei große Sanierungsprojekte gibt es heuer in Oberkärnten. Foto: Jäger

Nahezu jede Weganlage, die keine Gemeinde- Landes- oder Bundesstraße ist, fällt in das ländliche Wegenetz: Güterwege, Verbindungswege, Hofzufahrten, Almwege oder Forststraßen, etc. In Kärnten gibt es davon insgesamt 8.600 Kilometer dieser „Lebensadern des ländlichen Raumes“, wie der zuständige Agrarreferent LH-Stv. Martin Gruber sie in der letzten Regierungssitzung bezeichnete, als er das heurige Arbeitsprogramm an Güterweg & Co vorgelegt hat. Insgesamt werden in diesem Jahr 234 Projekte in 100 Kärntner Gemeinden umgesetzt. Das Investitionsvolumen beträgt dabei knapp über zehn Mio Euro. Das Land gewährt bei den Instandhaltungsmaßnahmen Zuschüsse, Träger der Kosten sind in der Regel die jeweiligen Güterweg- oder Agrargemeinschaften. So werden durch die Landeszuschüsse heuer rund 21 Mio Euro an Gesamtinvestitionen ausgelöst – eine „Investition in unsere regionale Wirtschaft“, wie Gruber betont.

Noch Arbeit an Unwetterschäden

Die Projekte reichen von größeren Um- und Ausbauten über klassische Instandsetzungsmaßnahmen bis hin zur Generalsanierung. In den Bezirk Hermagor fließen so heuer 1,3 Mio Euro und zwar in die Sanierung des 2,3 km langen Güterwegs in Raut im Lesachtal. Dieser erschließt sieben Höfe sowie Land und forstwirtschaftliche Flächen und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Im Bezirk Spittal werden heuer von Seiten des Landes 1,7 Mio Euro für das ländliche Wegenetz aufgewendet. Zu den größten Projekten zählen hier die teilweise Generalsanierung des Weges auf den Weneberg in der Gemeinde Irschen sowie die Generalsanierung des Güterwegs Vordernöring in der Gemeinde Krems. Neben dem regulären Arbeitsplan werden von der Agrartechnik auch in diesem Jahr wieder Katastrophenschäden behoben, die durch Unwetterereignisse der letzten Jahre verursacht wurden, informierte Gruber. Im Arbeitsplan finden sich dazu 30 Projekte, in die rund eine Mio Euro an Förderungen fließt.

 

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