Die Stadtgemeinde Spittal verbindet Sicherheit mit Nachhaltigkeit: Aus gefällten Bäumen entstehen neue Lebensräume und Sitzgelegenheiten für die Bevölkerung.
Im Auftrag des Bürgermeisters und in enger Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesforsten führt die Stadtgärtnerei jedes Jahr eine umfassende Kontrolle des Baumbestands im gesamten Gemeindegebiet durch. Dabei werden die rund 1.300 im Baumkataster verzeichneten Bäume sorgfältig überprüft, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und den Baumbestand langfristig zu erhalten. Werden Schäden oder Gefahren festgestellt, erfolgen notwendige Maßnahmen wie ein fachgerechter Sicherheitsschnitt. Bürgermeister Gerhard Köfer betont: „Wenn ein Baum aus Sicherheitsgründen entfernt werden muss, pflanzen wir drei neue als Ausgleich.“
Baumstämme werden weiterverwendet
„Gefällte Bäume werden nicht entsorgt, sondern erhalten von uns ein zweites Leben. Aus den Stämmen entstehen in der Nähe des Biotops natürliche Insektenhotels“, verrät der Bürgermeister. Die Höhlen und Spalten des Totholzes machen diese „stillen Riesen“ zu wertvollen Lebensräumen für zahlreiche Insektenarten und andere Tiere. Der Bereich wird abgegrenzt, um die ungestörte Entwicklung zu ermöglichen. Zusätzlich wird eine Bienenwiese angesät. So entsteht ein ökologisch wertvoller Rückzugsort, der aktiv zur Förderung der Biodiversität beiträgt.
Sitzmöglichkeiten bei Spielplätzen
Jene Baumstämme, die sich noch in einem guten Zustand befinden, werden darüber hinaus zu natürlichen Sitzgelegenheiten umfunktioniert. Diese finden künftig bei Spielplätzen ihre Verwendung und bieten dort nicht nur praktische, sondern auch naturnahe Rastmöglichkeiten.