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14. März 2026

Zwei Millionen Euro für Hermagors Landesstraßen

Das Kärntner Straßenbauprogramm 2026 bringt auch für den Bezirk Hermagor wichtige Infrastrukturmaßnahmen mit sich. Insgesamt nimmt das Land Kärnten in diesem Jahr rund zwei Millionen Euro in die Hand, um rund 15 Bau- und Planungsprojekte im Bezirk umzusetzen.

DI Siegfried Pirker, LHStv. Martin Gruber, Ing. Christian Zechner. Foto: Büro Gruber/Gamper

„In den letzten Monaten haben wir intensiv daran gearbeitet, ein regional ausgewogenes Bauprogramm zu erstellen, das nicht nur den Zentralraum berücksichtigt, sondern vor allem auch den ländlichen Raum stärkt und unterstützt“, erklärte Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber bei der Präsentation der wichtigsten Projekte in Hermagor. „Eine sichere und funktionierende Straßeninfrastruktur ist immer die Basis für Leben, Arbeiten und Wirtschaften – in den Städten wie auch im ländlichen Raum“, so Gruber.

Im heurigen Jahr sei die Instandsetzung der B111 Gailtal Straße in den Bereichen Hermagor Mitte und Hermagor West ein zentrales Vorhaben, das im Bezirk umgesetzt werde. Mit einem Investitionsvolumen von rund 600.000 Euro werden im Mai und Juni der Asphalt erneuert, Gehsteige saniert und der desolate Pflasterstreifen zwischen Obervellach und Hermagor wieder instandgesetzt. „In den vergangenen Jahren wurden bereits rund 14 Millionen Euro investiert, um diese zentrale Verkehrsader im Bezirk zu modernisieren und sicherer zu machen. Diesen Weg setzen wir damit fort“, so Gruber.

Ebenfalls rund 600.000 Euro fließen in die L33 Kreuzner Straße im Bereich Windische Höhe. Hier wird der Straßenkörper auf einer Länge von über 1,5 Kilometern durchgefräst, verdichtet und anschließend komplett neu asphaltiert. Die Arbeiten starten Mitte April und sollen Mitte Juni abgeschlossen sein.

Wichtige Instandhaltungsmaßnahmen werden zudem an der L21 Würmlacher Straße in Würmlach/Ost durchgeführt. Hier investiert das Land rund 550.000 Euro, um auf einem 600 Meter langen Abschnitt Fahrbahnunebenheiten zu beseitigen und die Straßenentwässerung zu verbessern. Die Arbeiten dazu erfolgen von April bis Ende Juli.

Neben den Maßnahmen aus dem Straßenbauprogramm liegt ein starker Fokus auch auf der Erschließung des ländlichen Raums. Zwei wesentliche Großprojekte im Rahmen des Ländlichen Wegenetzes stechen dabei heraus: In der Gemeinde Kötschach-Mauthen wird heuer mit der Generalsanierung des Güterwegs nach Sittmoos gestartet. Zudem wird in der Ortschaft Raut im Lesachtal weiter am 2,3 Kilometer langen Güterweg gebaut, der sieben Höfe sowie weitreichende land- und forstwirtschaftliche Flächen erschließt. In beide Projekte werden jeweils 1,3 Millionen Euro investiert, wobei das Agrarreferat des Landes jeweils 65 Prozent der Kosten übernimmt.

Der konsequente Ausbau der regionalen Infrastruktur ist für Gruber jedenfalls ein langfristiges Anliegen. Seit dem Start der von ihm initiierten Straßenbauoffensive im Jahr 2018 wurden bereits knapp 26 Millionen Euro in das Landesstraßennetz in Hermagor investiert. Im selben Zeitraum sind in das Ländliche Wegenetz rund 7 Millionen Euro an Förderungen geflossen. „Unsere Straßen und Wege sind die Lebensadern unserer Regionen“, betonte Gruber. „Sie sorgen für mehr Lebensqualität und sind ein Standortfaktor, wenn es um die Chancengleichheit zwischen Städten und dem ländlichen Raum geht.“

Der stellvertretende Leiter der Abteilung 9 des Landes, Siegfried Pirker, betonte besonders die laufenden Arbeiten an der B111 in den vergangenen Jahren. „Als zentrale Verkehrsverbindung im Bezirk arbeiten wir beständig an der Instandhaltung und Modernisierung der B111. Sie ist das zentrale Rückgrat der regionalen Wirtschaft, ebenso wichtig für den Tourismus und für tausende Pendler die wichtigste Straße für ihren täglichen Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung“, so Pirker.

Christian Zechner, Leiter des zuständigen Straßenbauamts Villach, gab einen Einblick in die tägliche Arbeit der Mitarbeiter des Straßenbauamts. Die laufende Betreuung des Straßennetzes spiele dabei eine zentrale Rolle. „Die Arbeit reicht vom Winterdienst, über Mäharbeiten im Sommer bis hin zur laufenden Straßenpflege. Damit wird dafür gesorgt, dass unsere Landesstraßen das ganze Jahr über sicher befahrbar sind“, so Zechner.

 

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