Ein 50-jähriger Mann aus Obervellach lenkte am 30.07.2023 gegen 09:20 Uhr seinen PKW samt leichtem Anhänger auf der B 106 Mölltal Straße. Plötzlich begann der Anhänger zu hüpfen und löste sich schließlich vom PKW. Eine entgegenkommende 57-jährige Frau aus dem Bezirk Villach Land konnte den auf sie frontal zukommenden Anhänger nicht mehr ausweichen und es kam zu einer Kollision. Das Fahrzeug prallte gegen die Leitschiene und verkeilte sich dort. Der Anhänger wurde durch die Kollision mit dem entgegenkommenden PKW über die Leitschiene geschleudert und kam schließlich am Rand des parallel zur Bundesstraße verlaufenden Radweges zu liegen. Sowohl die 57-jährige Lenkerin als auch ihr Ehemann wurden bei dem Verkehrsunfall unbestimmten Grades verletzt und nach medizinischer Erstversorgung ins Krankenhaus Spittal an der Drau gebracht.
Der Unfalllenker und seine beiden Beifahrer blieben unverletzt.
Die B 106 war im Bereich der Unfallstelle für ca. eine Stunde nur einseitig befahrbar.
Am Fahrzeug der Lenkerin und am Anhänger entstand Totalschaden.
Die Feuerwehr reinigte die Fahrbahn und entfernte gemeinsam mit einem Abschleppunternehmen das Unfallwrack von der Bundesstraße.
Eine 57-jährige Urlauberin aus Deutschland unternahm gemeinsam mit ihrer 30-jährigen Tochter eine Wanderung am Karnischen Höhenweg im Bereich der Gemeinde Lesachtal, Bezirk Hermagor. Die beiden Frauen dürften aufgrund eines Orientierungsfehlers vom geplanten Wanderweg abgekommen sein und gerieten in weiterer Folge in unwegsames Gelände. Nachdem die Frauen einen Punkt erreicht hatten, an dem sie weder vor noch zurück konnten und zudem bereits sehr erschöpft waren, verständigten sie telefonisch einen dortigen Hüttenwirt. Der Hüttenwirt suchte mittels Fernglas nach den beiden Frauen und setzte die Rettungskette in Gang. Die in Not geratenen Wanderinnen konnten um 15:20 Uhr vom Rettungshubschrauber C7 unverletzt geborgen werden.
Eine 30-jährige Tschechin startete am 28.07., gegen 10.00 Uhr, mit ihrem Paragleitschirm zu einem Freizeitflug von der Emberger Alm im Bezirk Spittal an der Drau. Wegen Thermikproblemen kam sie im Bereich der Gemeinde Dellach/Drau ins Trudeln, sodass der Schirm auf einer Seite einklappte. Die Pilotin löste den Rettungsschirm aus, konnte jedoch nicht mehr lenken und blieb in einer Seehöhe von ca. 1780 m in einer Baumkrone hängen. Drei Männer der Bergrettung Oberes Drautal wurden vom Polizeihubschrauber Libelle zur ihr geflogen. Sie konnte unverletzt geborgen und mit dem Hubschrauber ins Tal gebracht werden.
Am 26.07.2023 gegen 12:15 Uhr befand sich ein 55-jähriger holländischer Staatsbürger mit seiner 9-jährigen Tochter in einem Hochseilgarten im Bezirk Spittal/Drau. Um den Hochseilgarten durchqueren zu können liehen sich die Beiden die Sicherheitsausrüstung vom Betreiber aus und nahmen vor der Begehung an einer theoretischen und praktischen Sicherheitseinweisung teil. Im Anschluss wurde eigenverantwortlich der Hochseilparcour benutzt, welcher sich zum Großteil in 8 Metern Höhe, zwischen Bäumen befindet. Gegen 12:15 Uhr wollten der 55-Jährige und seine Tochter eine dort befindliche Seilrutsche mit einer Länge von 48 Metern benutzen. Dabei vergaß der 55-Jährige vermutlich die Seilrollen des Sicherungssystems am Tragseil einzuhängen. Als der Urlauber seine Selbstsicherung auf der Plattform aushängte, um die Seilrutsche zu benützen, stürzte er ungesichert ca. 8 Meter auf den darunter befindlichen Waldboden. Der Verunfallte wurde nach Erstversorgung vor Ort vom Rettungshubschrauber C7 ins Klinikum Klagenfurt geflogen.