Skip to main content
 

Polizeimeldungen Oberkärnten


Alpinunfall im Reißeckgebiet

Alpinunfall im Reißeckgebiet



Am 4. April 2021 gegen 09:30 Uhr war eine 29-jährige Frau aus dem Bezirk Hermagor mit drei Bekannten auf einer Schitour von der Teuchl, Gde Reißeck, Bez Spittal/Drau, zum Dechant unterwegs.


Kurz unterhalb der Dechantalm, auf einer Seehöhe von ca. 1.680 Metern, musste die Gruppe einen Lawinenstrich, der den von ihnen benützten Forstweg verschüttet hatte, queren.


Beim Überqueren des hartgefrorenen Schnees rutschte die Frau beim Aufsetzen ihres Tourenschis in der Aufstiegspur seitlich weg, kam zu Sturz und rutschte anschließend über eine ca. 38 Grad steile Rinne talwärts, wo sie nach ca. 100 Höhenmetern Absturz im Gelände zum Liegen kam.


Dabei zog sich Tourengeherin Verletzungen unbestimmten Grades zu.


Ihre Begleiter setzten die Rettungskette in Gang und leisteten Erste Hilfe. In weiterer Folge wurde die verletzte Schitourengeherin durch die Crew des Rettungshubschraubers C7 ärztlich versorgt und in das Krankenhaus Spittal/Drau geflogen.

Alpinunfall am Großglockner

Alpinunfall am Großglockner



Drei steirische Alpinisten (58, 40, 54) unternahmen am 3. April 2021
gegen 08:00 Uhr von der Stüdlhütte aus, eine hochalpine Tour im
Glocknergebiet. Die drei erfahrenen Alpinisten stiegen über die
Grögerrinne zum Nordwestgrad des Großglockners auf, um sich von dort aus über die Facilides Rinne in Richtung Glocknerbiwak abzuseilen. Sie wollten die Nacht im Glocknerbiwack verbringen und am nächsten Tag über die Berglerrinne den Glockner erreichen. Auf einer Seehöhe von ca. 3500 Metern, nachdem sich die Bergsteiger bereits drei Seillängen abgeseilt hatten, löste sich beim Abziehen des Seiles ein Felsbrocken direkt über den Alpinisten. Der 54-Jährige wurde vom Stein am linken Fuß getroffen und verletzt. Da er sein Bein nicht mehr belasten konnte wurde der Notruf abgesetzt. Aufgrund starken Windes war eine Rettung durch einen Hubschrauber zunächst unmöglich. Deshalb wurde durch die Bergrettung Heiligenblut eine terrestrische Bergung vorbereitet. Dazu wurden Bergretter durch den Polizeihubschrauber Libelle Kärnten und den NAH Martin 4 in die Nähe des Unfallortes geflogen.
Nachdem der Wind leicht nachgelassen hatte, führte die Crew des
Polizeihubschrauber Libelle Kärnten eine Seilbergung mittels variablen
Tau durch. Der Verletzte konnte so widrigsten Verhältnissen durch die Libelle geborgen werden. Der Verunfallte wurde der Besatzung
des NAH Martin 4 in Heiligenblut übergeben und von diesem ins BKH
Lienz geflogen. Anschließend wurden noch die Bergretter und die zwei Unverletzten von der Libelle ins Tal geflogen.
Im Einsatz standen:
18 Mitglieder der Bergrettung Heiligenblut
Bergrettung Kals in Bereitschaft
Polizeihubschrauber Libelle Kärnten
Notarzthubschrauber Martin 4
1 Mitglied der AEG Spittal/Drau

Sachbeschädigung, gef. Drohung, Festnahme in Spittal/Drau

Sachbeschädigung, gef. Drohung, Festnahme in Spittal/Drau



Am Nachmittag des 3. April 2021 eskalierte ein Nachbarschaftsstreit in Spittal an der Drau. Im Zuge der Streitigkeiten griff ein 64-jähriger Mann zu einer Axt und zerstörte damit die Eingangstüre seines 53-jährigen Nachbars. Des Weiteren bedrohte er ihn mit dem Umbringen. Die einschreitenden Beamten sprachen ein Betretungs- und Annäherungsverbot aus. Der stark alkoholisierte wurde über staatsanwaltschaftliche Anordnung festgenommen. Der Nachbar blieb unverletzt.
Gelddiebstahl im Bezirk Spittal an der Drau

Gelddiebstahl im Bezirk Spittal an der Drau



Bisher unbekannte Täter stahlen im Zeitraum 18.03. bis 31.03.2021 mehrere Tausend Euro aus einem Kuvert eines 39-jährigen Mannes aus dem Bezirk Spittal an der Drau. Der Mann hatte das Bargeld für einen Fahrzeugkauf in seinem PKW in einem Kuvert verwahrt gehabt. Die genauen Umstände sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Elementarereignis in Heiligenblut

Elementarereigni­s in Heiligenblut



Am 1. April 2021 gegen 17:00 Uhr lösten sich oberhalb der Apriacher Landesstraße (L 20) auf ca. 1.650 Meter Seehöhe, im Ortsteil Fleiß, Gde Heiligenblut, Bez. Spittal/Drau, aufgrund der starken Schneeschmelze, große Schneemassen und verlegten einen Bach, der über die Ufer trat.


Die Wassermassen rissen auch Geröll und Schlamm mit, welche die Apriacher Landesstraße auf einer Länge von ca. 10 Metern verlegten, weshalb die Fahrbahn gesperrt werden musste.


Ein angrenzendes Gebäude musste durch Grabarbeiten, welche die im Einsatz stehende FF Heiligenblut mit einem Bagger durchführte, vor den Geröllmassen gesichert werden.


Personen wurden nicht verletzt.


Mit dem Polizeihubschrauber "Libelle" wurde ein Erkundungsflug durchgeführt, da das Abbruchgebiet zu Fuß nicht erreichbar war.


Die Apriacher Landesstraße bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres für den gesamten Verkehr gesperrt. Alle Anwesen entlang der Apriacher Landesstraße sind über Döllach erreichbar.
Arbeitsunfall im Bezirk Spittal

Arbeitsunfall im Bezirk Spittal



Am 1. April 2021 gegen 12:00 Uhr war in einem Kieswerk im Bezirk Spittal/Drau, ein 56-jähriger Arbeiter aus der Gemeinde Lurnfeld, Bez Spittal/Drau, damit beschäftigt, bei einem Schrapper (einem Fördergerät für Gesteine), eine Verschleißleiste auszutauschen.


Im Zuge dessen flexte er die Schrauben ab und hämmerte diese mit einem Schlagstab aus den Schraubenlöchern. Bei der letzten Schraube fiel das ca. 150 kg schwere Eisenteil auf seinen linken Fuß.


Dabei erlitt er schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt und das Rettungssanitäterteam von der Rettung in das Krankenhaus Spittal/Drau gebracht.

Brand in Lesachtal

Brand in Lesachtal



Am 29. März 2021 gegen 21.00 Uhr brach bei einem ca. 250 Jahre alten Wirtschaftsgebäude in der Gemeinde Lesachtal, Bez Hermagor, aus bisher unbekannter Ursache ein Brand aus. Dieser wur-de vom 58-jährigen Besitzer entdeckt, der auch die Einsatzkräfte alarmierte.


Das hölzerne Wirtschaftsgebäude, in dem lediglich alte Arbeitsmaschinen gelagert waren, brannte zur Gänze nieder.


Im Einsatz standen 10 FF aus dem Bezirk Hermagor sowie 2 FF aus Osttirol. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern.


Personen wurden nicht verletzt.


Die Höhe des Gesamtschadens steht derzeit noch nicht fest.


Die Brandursachenermittlungen werden am 30. März 2021 von Beamten der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Kärnten durchgeführt werden.
Einbruch in Millstatt

Einbruch in Millstatt



Zwischen dem 16. und dem 28. März 2021 brachen bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus, das als Zweitwohnsitz genutzt wird, in Millstatt am See, Bez. Spittal/Drau, ein.

Bei dem Einbruch wurde ein Tresor mit derzeit unbekanntem In-halt sowie mehrere wertvolle Uhren gestohlen. Überdies wurden die Wände des Wohnhauses mit einem Lackspray besprüht, sowie mehrere Einrichtungsgegenstände sowie Elektrokabel und -leitungen zerkratzt und zerschnitten. In der Garage stachen sie zwei Reifen eines Autos auf und besprühten die Motorhaube mit Lack. Anschließend schlossen die Täter einen Schlauch an einen Wasserhahn an und setzten das gesamte Haus unter Wasser.

Dem 46-jährigen Hausbesitzer entstand ein Schaden in bislang noch unbekannter Höhe. Weitere Ermittlungen werden geführt.