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Polizeimeldungen Oberkärnten


Mallnitz: Suchaktion im alpinen Gelände

Mallnitz: Suchaktion im alpinen Gelände



Am 29. August 2022 gegen 10:00 Uhr fuhr ein 69-jähriger Mann mit einer 82-jährigen Bekannten, beide aus dem Bezirk Villach-Land, mit der Seilbahn zur Bergstation der Ankogelbahn, Gemeinde Mallnitz, Bezirk Spittal an der Drau. Von dort aus wollten die Beiden eine Wanderung in Richtung Tal unternehmen und dabei Schwarzbeeren sammeln. Bereits nach kurzer Zeit verließen sie den markierten Weg und gingen querfeldein in Richtung Tal. Als das Gelände immer steiler wurde, trennten sich die beiden, da der Mann einen sicheren Weg finden wollte. Dem 69-jährigen gelang es durch das steile felsige Gelände in Richtung Tal abzusteigen. Gegen 19:00 Uhr setzte er die Rettungskette in Gang, da er nicht mehr wusste, wo sich seine Begleiterin aufhielt und auch nicht mehr aufsteigen konnte. Es wurde eine Suchaktion unter Beteiligung der Bergrettung Mallnitz, der Alpinen Einsatzgruppe Spittal an der Drau und dem Polizeihubschrauber Libelle gestartet. Im Zuge eines Suchfluges durch die Libelle konnte die 82-jährige in steilem felsdurchsetztem Gelände lokalisiert und anschließend mittels Seilbergung kurz vor Einbruch der Dunkelheit gerettet werden. Die Frau war unverletzt, jedoch stark erschöpft. Im Einsatz standen 16 Einsatzkräfte der Bergrettung Mallnitz, zwei Alpinpolizisten der AEG Spittal an der Drau und der Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Salzburg.

Paragleit-Unfall in Oberkärnten

Paragleit-Unfall in Oberkärnten



Am 29. August 2022 gegen 16:45 Uhr startete ein 52-jähriger Franzose einen Paragleitflug im Bereich der Bergstation der Weißensee-Bergbahnen in Richtung Tal nach Techendorf. Bei der beabsichtigten Landung im Bereich der Talstation der Bergbahnen wurde der Paragleiterpilot laut Zeugenaussagen von einer Windböe erfasst, woraufhin er die Kontrolle über das Fluggerät verlor und aus einer Höhe von etwa 10 Metern auf den Boden stürzte. Der Mann wurde vor Ort erstversorgt und anschließend durch den Rettungshubschrauber RK 1 mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Villach geflogen.

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Alpine Notlage in der Gemeinde Malta

Alpine Notlage in der Gemeinde Malta



Am 27.08.2022 gegen 12.00 Uhr stiegen ein 55-jähriger polnischer Staatsangehöriger und seine 49-jährige Ehefrau in den Klettersteig Fallbach ? Maltatal, Schwierigkeit "E", in Brandstatt, Gemeinde Malta, Bezirk Spittal/Drau, ein. Der erste Abschnitt des Klettersteiges wurde von den beiden Alpinisten ohne Probleme durchstiegen. Im Bereich der Schlüsselstelle auf Höhe des Wandbuches verließen die Frau auf Grund gesundheitlicher Probleme die Kräfte.
Als die Beiden nicht mehr vor oder zurück konnten, setzten sie um 13.22 Uhr einen Notruf ab.
Mitglieder des Bergrettungsdienstes Lieser-Maltatal sowie ein Beamter der alpinen Einsatzgruppe der Polizei stiegen zu den Alpinisten auf. Sie konnten in weiterer Folge die beiden Kletterer am Seil gesichert zu einem Notausstieg verbringen. Von dort wurden die beiden unverletzten Personen am kurzen Seil ins Tal gebracht.
Im Einsatz standen 5 Mann/Frau des Bergrettungsdienstes Lieser-Maltatal sowie das Rote Kreuz Gmünd.
Alpinunfall im Maltatal

Alpinunfall im Maltatal



Eine 4-köpfige tschechische Wandergruppe, bestehend aus drei Frauen, 48, 41, 44 und einem Mann 45, übernachteten auf der Villacher Hütte und wollten heute, 26. August, über Preimlscharte zur Osnabrückner Hütte wandern. Beim Übergang nach der Preimlscharte auf den Großelendgletscher rutschte die 48-Jährige um 15:00 Uhr am Gletschereis, in 2950 Meereshöhe, infolge mangelnder Ausrüstung aus, schlitterte rund 10 Meter am Eis und fiel in eine offene nicht tiefe Gletscherspalte. Eine selbständige Bergung konnte ebenfalls in Folge mangelnder Ausrüstung nicht erfolgen, sodass einer der Wanderer zur Osnabrücker-Hütte absteigen musste, um die Rettungskräfte zu verständigen. Die Bergung der Verunfallten konnte von der Crew des Rettungshubschraubers RK1 erfolgreich gegen 19.00 Uhr durchgeführt werden. Gleichzeitig wurde die Bergrettung Lieser-Maltatal aktiviert, die sich mit 10 Mann in Richtung Unfallstelle begab.
Die 48-Jährige erlitt leichte Verletzungen, sie wurde aber vorsorglich ins KH Spittal/Drau zur Untersuchung geflogen. Keiner der Beteiligten hatte die notwendigen hochalpine Erfahrungen bzw. die notwendige hochalpine Ausrüstung, wie Seil und Steigeisen.

Flugunfall im Kärntner Drautal

Flugunfall im Kärntner Drautal



Am 24.08.2022 gegen 14:00 Uhr startete eine 35-jährige Frau aus Deutschland mit ihrem Paragleiter auf dem Startplatz für Hänge- und Paragleiter auf der Emberger Alm (Seehöhe ca 1850 Meter), Gde Berg/Drau, Bezirk Spittal/Drau, zu einem Flug ins Tal nach Greifenburg, stürzte aber unmittelbar nach dem Start mit ihrem Fluggerät wieder gegen den Starthang, wobei sie schwere Verletzungen an den Beinen erlitt.
Die Pilotin wurde, nach Erster Hilfe durch weitere anwesende Piloten vom NA-Team des Rettungshubschraubers Alpin 6 notärztlich versorgt und anschließend in das BKH Lienz geflogen.
Am Paragleitschirm entstand kein Schaden.
Im Einsatz standen weiters die Rettung Greifenburg, die Bergrettung Oberes Drautal sowie die Polizei Greifenburg.

Alpine Notlage in der Gemeinde Kötschach-Mauthen

Alpine Notlage in der Gemeinde Kötschach-Mauthen



Zwei 24-jährige deutsche Urlauber unternahmen am 23.8.2022 gegen 16.00 Uhr eine alpine Wanderung durch die Mauthner Klamm in der Gemeinde Kötschach-Mauthen. Am Ende des offiziellen Wandersteiges setzten sie die Tour über den sogenannten Klabautersteig (eine alpine Route mit teilweise vorhandenen Stahlseilsicherungen) durch die Schlucht in Richtung Ederwirt fort. Im Bereich des 5. Wasserfalles gerieten die beiden bei einbrechender Dunkelheit und Orientierungsschwierigkeiten in eine alpine Notlage und sie setzten um 21.12 Uhr einen Notruf ab. Die beiden wurden anschließend von Einsatzkräften der Bergrettung Kötschach-Mauthen über einen Notausstieg unverletzt zur Plöckenpass-Straße geborgen. Im Einsatz standen 14 Einsatzkräfte der Bergrettungsortsstelle Kötschach-Mauthen, 25 Einsatzkräfte der FF Kötschach-Mauthen zur Ausleuchtung des Geländes und 2 Alpinpolizisten.
Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang im Bezirk Hermagor

Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang im Bezirk Hermagor



Am 20.08. besuchte ein 42-jähriger italienischer Staatsbürger ein Almfest auf der Straninger Alm im Bezirk Hermagor. Etwa zwischen 15.00 und 16.00 Uhr verließ er das Fest und fuhr mit seinem Geländewagen alleine auf einer Forststraße in Richtung Staatsgrenze. Heute gegen 08.15 Uhr fand ein Mountainbiker den verunfallten Wagen des Italieners, der total beschädigt, ca. 200 Meter von der Straninger Alm auf dem Dach in einem Bachbett lag. Der Hüttenwirt der Straninger Alm verständigte schließlich die Einsatzkräfte, die das verunfallte Fahrzeug bargen. Der hinzugezogene Notarzt konnte nur noch den Tod des Italieners feststellen. An der Bergung des tödlich Verunglückten sowie der Bergung des beschädigten Fahrzeuges waren die Bergrettung Kötschach-Mauthen mit 10 Mann, sowie fünf Freiwillige Feuerwehren mit gesamt ca. 60 Mann beteiligt.
Unfall in Kirchbach: Mit Auto in Hausmauer gekracht

Unfall in Kirchbach: Mit Auto in Hausmauer gekracht



Ein 24-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal/Drau lenkte am 20.08., um 05.30 Uhr, seinen PKW auf der Gailtalstraße, B111, von Grafendorf kommend in Richtung Hermagor. Im Ortsgebiet von Reisach, Gde. Kirchbach, Bez. Hermagor, geriet er in einer ausgeprägten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen die Hausmauer eines Wohnhauses. Der 24-jährige wurde unbestimmten Grades und sein 25-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden, am Haus Sachschaden. Die FF Reisach, Kirchbach, Grafendorf-Gundersheim, Dellach, Kötschach standen mit ca. 50 Einsatzkräften, das ÖRK mit 2 Rettungsfahrzeugen und einem Notarztwagen im Einsatz. Über Anordnung der StA Klagenfurt wurde beim Unfalllenker diagnostisches Blut zur Auswertung bzw. Feststellung einer möglichen Alkoholisierung sichergestellt, da die Durchführung eines Alkotestes nicht möglich war.