Skip to main content
17. August 2026

Verdacht der Gefährlichen Drohung

Am 16. August 2026 gegen 23:00 Uhr wurden im Bereich Möllbrücke im Bezirk Spittal an der Drau mehrere schussähnliche Knallgeräusche wahrgenommen. Auch eine zufahrende Polizeistreife nahm entsprechende Geräusche wahr. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um Schüsse aus einer Waffe handelte, wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen unter Beiziehung weiterer Polizeistreifen sowie der EKO Cobra und Schnellen Interventionsgruppe (SIG) eingeleitet. Im Zuge der ersten Fahndungsmaßnahmen konnte die Ursache zunächst nicht lokalisiert werden.
Am 17. August 2026 gegen 03:45 Uhr wurde erneut ein lautes, schussähnliches Knallgeräusch, diesmal direkt in Spittal an der Drau, wahrgenommen. Im Zuge der daraufhin eingeleiteten Fahndung kontrollierte die Polizei einen Pkw mit einem 19-Jährigen sowie zwei Jugendlichen im Alter von 17 und 16 Jahren, alle aus dem Bezirk Spittal an der Drau.
Im Fahrzeug wurden mehrere pyrotechnische Gegenstände vorgefunden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich die drei Personen zuvor im Bereich Möllbrücke und Lendorf im Bezirk Spittal an der Drau aufgehalten hatten. Sie stehen im Verdacht, pyrotechnische Gegenstände auf öffentlichen Straßen gezündet und teilweise aus einem fahrenden Pkw geworfen zu haben. Die Vorfälle sollen von den Beteiligten gefilmt und anschließend verbreitet worden sein.
Die drei Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und zeigten sich bei ihren Einvernahmen teilweise geständig.
Sie gaben an, aus Spaß und zur Provokation gehandelt zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Klagenfurt erfolgte die Anzeige auf freiem Fuß