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OVT Interviews der Woche


Ernst Lochner (Obervellach)

Der 54-jährige Ernst Lochner ist seit insgesamt 19 Jahren als Reisebus-Chauffeur unterwegs. Mittlerweile brachte es der Mölltaler bereits auf über zwei Mio. Kilometer mit seinen Fahrgästen. Ernst Lochner lebt mit Ehefrau Melitta in Obervellach, hat eine Tochter namens Karina.

Stefan Hierländer (Greifenburg)

Der 23-jährige Stefan Hierländer spielt seit letztem Sommer - von Salzburg kommend - in der 2. Bundesliga in Deutschland bei Red Bull Leipzig. Mit den Salzburgern Bullen wurde er 2012 und 2014 jeweils Österreichischer Meister und Cupsieger. Doch seine Fußballerkarriere begann der Drautaler als Jugendlicher beim SV Greifenburg, gefolgt vom SV Spittal/Drau, FC Kärnten und im Sommer 2008 war er kurz auch bei Sampdoria Genua.

Armin Ivants

OVT: Herr Ivants, 100 Jahre FF-Draßnitzdorf - ein besonderes Jubiläum?
Armin Ivants: Die FF-Draßnitzdorf, gegründet 1912, ist die jüngste unter den drei Wehren Dellachs. Denn die FF Stein hatte die Geburtsstunde 1906 und in Dellach gibt es die Feuerwehr seit 1875. Wir diesen 100er natürlich voll gefeiert. Und die FF-Draßnitzdorf durfte als Bonus einen FF-Wettbewerb veranstalten, bei dem die besten Gruppen aus dem Bezirk Spittal ihr Können zeigten.

Welche Ziele verfolgen Sie bei allen Feuerwehren?
In meiner Funktion als Abschnittskommandant bei allen 19 Wehren versuche ich, immer sehr kameradschaftlich und nach Bedarfsfall zu handeln. Selbstverständlich gibt es viele Wünsche von allen, doch dafür braucht es leider auch Geld! Wenn beispielsweise eine Bergeschere 18.000 Euro kostet, ist das gegenseitige Verständnis unter den Kommandanten dafür, dass nicht jede Wehr alles haben kann, das wichtigste Element.

Hat sich das Aufgabenfeld der Feuerwehr im Vergleich zu früher verändert?
Heutzutage geht es zunehmend in Richtung der technischen Einsätze einerseits, zum anderen spielen die Wetterkapriolen eine maßgebliche Rolle, ob nun Waldbrand, Unwetter, etc. Der klassische Haus- oder Hofbrand ist seltener geworden.

Hat sich das Bewusstsein der Bürger für Brandgefahren geändert?
Ja. Aber auch wir tragen dazu bei: vor einigen Jahren machten wir mit einer Rauchmelder-Aktion mit der FF-Draßnitzdorf  mobil, wir verteilten 180 Stück kostenlos an die Bevölkerung. Heuer haben wir mit allen drei Wehren der Gemeinde eine neuerliche Aktion gestartet und konnten so in Summe fast 400 dieser im Extremfall lebensrettenden Geräte an den Mann und andie Frau bringen.

Welche Einsätze sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Na ja, vielleicht die Wespen-Einsätze, wir durften allein im Vorjahr 16 Mal dafür ausrücken. Nur, wie verhält man sich wirklich richtig, denn an und für sich wäre es ja Angelegenheit des Kammerjägers. Aber wenn laut Gesetz Gefahr in Verzug oder öffentliche Institutionen betroffen- sind, ist es FF Sache.- Der „schlimmste“ Einsatz war der Großbrand bei der Firma Europlast, wo 2005 durch eine geplatzte Hydraulik-leitung die gesamte Produktionshalle vernichtet wurde. Alle Feuerwehren des Abschnittes standen damals im Einsatz.

Haben Sie einen speziellen Wunschtraum?
Persönlich ist es natürlich die Gesundheit, bei der Feuerwehr haben wir in den letzten Jahren eigentlich schon viel erreicht – ich denke da an die Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges und an die Fertigstellung unseres Rüsthauses. Schön wäre es natürlich, wenn auch noch das geplante „Feuerwehr-Marterl“ auf der Weinberger Alm, hoch über dem Drautal, Wirklichkeit werden würde. Und sonst – Wünsche gehen ja bekanntlich nie aus …

Peter Lederer

Herr Lederer, seit wie vielen Jahren begeistert Sie Schach schon?
Ich habe mit einigen Freunden 1976 den Schachklub Kötschach-Mauthen gegründet, im selben Jahr mit Schulschachunterricht in der HS Kötschach-Mauthen begonnen, also gut dreieinhalb Jahrzehnte.

Josef Sattlegger

Der 52-jährige Josef Sattlegger hat sich der Förderung der heimischen Kultur verschrieben, ob als Obmann des Chors „belcanto . Stimmen aus Greifenburg“, beim Alpinfolk-Quartett „de.Viere.do“ oder bei der Theatergruppe- Berg im Drautal. Hauptberuflich leitet der Drautaler die Bankstelle in Berg. Josef Sattlegger lebt mit seiner -Lebensgefährtin in Greifenburg. Er ist zweifacher Vater Sarah, 21, und Jeremias, 19.

Herta Kerschbaumer (Lamnitz)

Die 67-jährige Herta Kerschbaumer hat sich sehr in den Dienst der kirchlichen Öffentlichkeit gestellt. Die Mölltalerin ist Mesnerin in der Pfarrkirche Rangersdorf und in der bekannten Wallfahrtskirche „Marterle“. Herta Kerschbaumer ist Mutter von zwei Söhnen namens Andreas und Alfred, der sie auch zur Oma ihres Enkels Matthias machte.

Werner Ritzinger (Mühldorf)

Der 54-jährige Werner Ritzinger widmet sein Leben zu einem großen Teil dem heimischen Brauchtum. Der Mölltaler ist seit 2000 Obmann der „Dorfmusik Mühldorf“. Hauptberuflich ist die Schiene sein Zuhause. Werner Ritzinger lebt mit Gattin Angelika in Mühldorf.