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10. September 2026

Weiterer Rufbus im Oberen Drautal

Seit 1. September verkehrt nun auch in den Gemeinden Steinfeld und Kleblach-Lind ein neuer Mikro-ÖV.

V. l.: Alfred Brunner, Vize-Bgm. Andreas Guggenbichler, Kohlmaier Anna, Bgm. Manfred Fleißner, LR Sebastian Schuschnig, Leopold Durchner (Mobilbüro Hermagor), Markus Wedl (Family of Power) und Bgm. Wolfgang Krenn (Berg).Foto: Büro LR Schuschnig

Kürzlich wurde das Postbus Shuttle Oberes Mölltal und ein neues Rufbus-System in der Nockregion vorgestellt (der Volltreffer berichtete). Nun wird auch das Mikro-ÖV Angebot im Oberen Drautal, das bereits seit gut einem Jahr in Betrieb ist, weiter ausgebaut. In den Gemeinden Klelbach-Lind und Steinfeld verkehrt nun ein barrierefreier Kleinbus, der künftig mehr als 120 Haltepunkte in den beiden Gemeinden verbindet. Darüber hinaus werden auch externe Haltepunkte, u.a. in der Gemeinde Greifenburg, bedient. Dabei handelt es sich um eine Kooperation der Kärntner Linien mit dem Unternehmen „Family of Power“ und dem Mobilbüro Hermagor. Finanziert wird das Angebot von Land und Gemeinden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 390.000 Euro jährlich, wobei das Land mit etwa 300.000 Euro den größten Teil übernimmt. Der Kleinbus verkehrt von Mai bis September von Montag bis Freitag von 6.30 bis 20 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr. Von Oktober bis April ist der Mikro-ÖV an Wochentagen von 6.30 bis 18 Uhr abrufbar. Die Fahrten können online oder telefonisch unter der Tel. 0699-16120033 gebucht werden.

VCÖ-Preis für Rufbusse

Die Initiative Postbus Shuttle Kärnten, denen die Rufbusflotten im Drau- und Mölltal angehören, erhielt kürzlich auch den Mobilitätspreis des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Die regionalen Angebote gibt es bereits in insgesamt 30 Kärntner Gemeinden, umfassen mehr als 1.300 Haltepunkte und sollen den öffentlichen Linienverkehr ergänzen. Alleine im Vorjahr nutzten kärntenweit über 36.000 Fahrgäste diesen Service. Gedacht sind die Busse, um die „letzte Meile“ zwischen Bahnhöfen und den einzelnen Haltepunkten zu überbrücken. Auch ältere Menschen und jene ohne eigenes Auto oder eingeschränkter Mobilität sollen davon profitieren.

 

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