12 Kilometer Berglauf mit fast 2.000 Höhenmetern, zwei spektakuläre Paragleitflüge mit anspruchsvoller Laufpassage dazwischen, 32 Kilometer Mountainbike über steile Anstiege und technisch anspruchsvolle Downhilltrails sowie eine Wildwasserkajak-Etappe mit Stromschnellen und einem spektakulären Sprung ins Wasser – der Red Bull Dolomitenmann wird auch am 12. September den Athleten wieder alles abverlangen.
Seit fast vier Jahrzehnten gilt der Bewerb als inoffizielle Weltmeisterschaft des Extremsports und als härtester Teambewerb der Welt. Der Mythos Dolomitenmann lebt von vier Disziplinen, die jede für sich höchste Ansprüche stellt – körperlich, technisch und mental. Erst das perfekte Zusammenspiel der vier Teammitglieder entscheidet am Samstag, 12. September, über Sieg oder Niederlage.
Berglauf – Der Kampf um jeden Höhenmeter
Den Auftakt bildet einer der härtesten Bergläufe der Welt. Vom Hauptplatz in Lienz führt die zwölf Kilometer lange Strecke auf das 2.441 Meter hoch gelegene Kühbodentörl. Dazwischen liegen fast 2.000 Höhenmeter, felsige Passagen, extrem steile Anstiege und Abschnitte, die selbst Spitzenathleten auf alle Viere zwingen.
Paragleiten – Nicht nur der Flug zählt
Am Kühbodentörl übernimmt der Paragleiter – doch bevor es in die Luft geht, muss er mit kompletter Ausrüstung zum Startplatz laufen. Nach dem ersten Flug wartet eine Zwischenlandung auf der Moosalm, ehe mit geschultertem Schirm erneut ein anspruchsvoller Anstieg zum zweiten Start bewältigt werden muss. Erst danach folgt der finale Flug ins Lienzer Dolomitenstadion.
Mountainbike – Tragen, treten und Vollgas bergab
Nach der Übergabe beginnt für die Mountainbiker ein Rennen voller Gegensätze. Lange Anstiege wechseln mit technisch anspruchsvollen Trails, immer wieder muss das Rad geschultert und getragen werden. Erst nach den kräftezehrenden Uphills wartet die rasante Abfahrt über steile Downhillpassagen zurück ins Tal und weiter über Waldwege und Schotterstraßen ins Schotterwerk Glanz.
Wildwasserkajak – Das große Finale
Die Schlussdisziplin verlangt höchste Konzentration bis zum letzten Meter. Nach dem Einstieg in die Isel kämpfen sich die Kajakfahrer durch Stromschnellen, müssen Wellen, Walzen und Kehrwasser meistern und sogar Passagen gegen die Strömung bewältigen. Geplant ist zudem ein Ausstieg aus der Isel bei der Pfister in Lienz und ein zweiter Einstieg über einen neu gebauten Sprung. Die acht Kilometer lange Regatta endet in Lienz, wo sich die Athleten mit ihrem „Arbeitsgerät“ im Anschlag auf dem Hauptplatz über die Ziellinie kämpfen.