Die Skulpturengruppe „Transformation“ vom Berger Künstler Hans-Peter Profunser regt während der Fastenzeit im Dom und Domplatz zu Klagenfurt zum Nachdenken an.
Bischof Josef Marketz stellte die Aktion „Kunst im Dom“ im Rahmen seiner Aschermittwochsliturgie vor. Der Aschermittwoch konfrontiere uns, „mit dem, was brüchig ist in uns, mit unseren Wunden und mit unserer Endlichkeit“. Hier setze auch die diesjährige Kunstinstallation des Bildhauers Hans-Peter Profunser zum Thema „Transformation“ an. „Wir sehen Figuren mit Rissen und Brüchen, Gestalten, die nicht glatt und makellos erscheinen, sondern gezeichnet vom Leben sind“, so Bischof Marketz. Die Skulpturengruppe aus Beton, Stahl und Naturdarm stellt einen Zug leidender Gestalten dar, die sich auf Schienenwegen vom Domplatz bis zum Altar bewegen. Diese körperliche Prozession erinnert an historische Deportationen sowie aktuelle globale Konflikte und verbindet den Leidensweg Christi und stellt im Kontext von „Kunst im Dom“ eine Verbindung zum Leidensweg Christi her.
Am Sonntag, 1. März, um 16 Uhr findet in Klagenfurt übrigens ein Künstlergespräch mit Hans-Peter Profunser und Dompfarrer Allmaier statt.