Skip to main content
04. März 2026

Österreichs größter Schulskikurs am Nassfeld

„ÖBB S’COOL“ – so heißt der größte Schulskikurs, der seit über 20 Jahren am Nassfeld über die Bühne geht. Am 15. März werden rund 1.500 Schüler auf den Pisten im Oberen Gailtal erwartet.

Über 1.500 Schüler „stürmen“ Mitte März wieder das Nassfeld bei Österreichs größtem Schulskikurs. Foto: El Shaddai photography

Seit mehr als 20 Jahren zeigt das Erfolgsmodell am Kärntner Nassfeld, wie Schulskikurs heute geht. Und das dank gleich mehrerer Sponsoren für die Eltern zu einem leistbaren Preis. „Mit rund 1.500 Schüler ist es der größte Schulskikurs Österreichs und ein klares Gegenmodell zur schleichenden Elitisierung des Skisports“ sagt Julia Verhounig, Veranstalterin von ÖBB S‘COOL. Das Konzept macht dank der starken Partnerschaften mit der Kärnten Werbung und den ÖBB Wintersport für die Teilnehmer zugänglich und leistbar. Schulskikurse kosten heute nicht selten bis zu 700 Euro pro Schüler, was sich nicht mehr viele leisten können. „Wir beobachten seit Jahren, dass es für viele Familien mit Kindern im Schulalter oft große Herausforderungen bei der Finanzierung des Schulskikurses gibt. Und: Immer weniger Lehrpersonal kann den Skisport selbst unterrichten, kostenintensive Skilehrer werden benötigt. Für Familien mit mehreren Kindern ist das kaum zu stemmen – vor allem dann, wenn die Eltern selbst nicht Skifahren und den Nutzen nicht mehr erkennen“, so Verhounig.

Skikurse leistbar halten durch Sponsoren

Mit einem Gesamtpreis von 519 Euro inklusive Organisation, Unterkunft, Verpflegung, Skilehrer, Liftpass, Leihmaterial und Rahmenprogramm, das durch Partner wie Coca-Cola, Kelly’s, Bank Austria, Flughafen Wien und Intersport unterstützt wird, ist ÖBB S’COOL ein „Entlastungspaket“ für Eltern und Schulen. ÖBB S’COOL ist zudem der größte Schulskikurs Österreichs– rund 1.500 Jugendliche nehmen jährlich an dieser Veranstaltung teil.  „Wenn junge Menschen den Skisport nicht mehr kennenlernen, verliert Österreich langfristig nicht nur seinen sportlichen Nachwuchs, sondern auch einen wesentlichen Teil seiner alpinen Identität. Volle Pisten heute dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es gezielte Initiativen braucht, um Wintersport für die nächste Generation leistbar und zugänglich zu halten“, sagt Verhounig.

 

Kommentar verfassen

Sie können nun auf das Kommentar von "Some User" antworten.