Heuer zum zweiten Mal bringen Schüler und Pädagogen der Musikmittelschule Gmünd ein selbst geschaffenes Musical auf die Bühne – und mit ihnen Stars wie Armin Assinger oder Wolfgang Feistritzer alias „Petutschnig Hons“. Neben dem Musikzweig wird an der Liesertaler Schule auch der Sportbereich intensiv ausgebaut.
Auf der Bühne mit Stars wie Skistar und Moderator Armin Assinger oder dem erfolgreichen Kabarettisten Wolfgang Feistritzer, der als Kunstfigur und Kult-Bauer „Petutschnig Hons“ die Säle im deutschsprachigen Raum füllt – das ist wohl der Traum vieler. Wahr wird er für die Schüler der MMS Gmünd, die mitten in den Vorbereitungen für ihr eigenes Musical stecken. Schon vor zwei Jahren war das Stück „Das Gmündner Brezel Rätsel“ von Kids für Kids (und Erwachsene) ein Erfolg. Heuer geht es in die zweite Runde, weil es bei den Schülern und Publikum so gut angekommen ist, sagt Musikkoordinator Thomas Eggeler. „Auf nach Safarika“, so der Titel des heurigen Stücks, das von Donnerstag, 28. Mai bis Samstag, 30. Mai insgesamt sieben Mal zur Aufführung kommt (jeweils 19 Uhr, MMS Gmünd). Zusätzlich werden die Veranstaltung per „Live-Stream“ übertragen. Neben Armin Assinger und Petutschnig Hons sind auch noch drei professionelle Künstler aus Filmmusik, Bodyart und Dramaturgie sowie Profis aus den Bereichen Video, Drohnenflug und KI mit an Bord, die mit den Kids eine tolle Show auf die Beine stellen.
Mehr Bewegung
Seit Anfang Mai hat die MMS mit Ina Steinwender eine neue Schulleiterin. Neben diesem kreativen Großprojekt will sie auch im weiteren Unterricht neue Akzente setzten. „Mit dem Schuljahr 2026/27 startet die Schule mit frischem Elan und neuen Schwerpunkten durch. Neben dem bewährten Musikzweig wird insbesondere der Sportbereich intensiv ausgebaut“, so Steinwender. Die Schüler erwartet künftig ein erweitertes Bewegungsangebot. Im regulären Turnunterricht werden spannende Sportprojekte wie Klettern, Skifahren, Cheerleading, Tanz und Akrobatik angeboten. Die Kinder können dabei ganz nach ihren Interessen wählen und neue Talente entdecken. Außerdem wird künftig verstärkt an einem Open-School-Konzept gearbeitet, auf kleinere Lehrerteams und moderne Unterrichtsmethoden wird man auch im Liesertal setzten.