Skip to main content
10. September 2026

Lesung am Denkmal für NS-Opfer in Greifenburg

Der Verein „Aegide“ lädt zur Veranstaltung „Widerstand erlesen“ am Samstag, 19. September beim Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Greifenburg.

Das Denkmal für NS-Opfer im Drautal in der Nähe des Bahnhofs in Greifenburg (stammt von Künstler Hans-Peter Profunser) ist Schauplatz der Lesung.

Wer leistete dem Nationalsozialismus Widerstand? Wie lebten Menschen im Widerstand? Wie lässt sich heute davon erzählen – und was bleibt? Darüber spricht der Schriftsteller Alois Hotschnig am 19. September bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Greifenburg. Hotschnig tritt dabei in einen Dialog mit dem Werk des kärntner-slowenischen Autors Valentin Polanšek, der den Nationalsozialismus überlebte und bis zu seinem Tod als Lehrer, Schriftsteller, Komponist und Chorleiter wirkte. 1981 veröffentlichte er in slowenischer Sprache einen Roman über seine Nachbarn, die Brüder Domen und Matevž, die sich den Partisanen angeschlossen hatten. Alois Hotschnig, aufgewachsen in Berg im Drautal, erzählt in seinem Werk – insbesondere in „Ludwigs Zimmer“ und „Der Silberfuchs meiner Mutter“ – präzise und berührend von Menschen, die sich auf die Spurensuche ihrer Existenz begeben und dabei auf Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus stoßen, die sich nicht länger verdrängen lassen. Für „Widerstand erlesen“ hat sich Hotschnig intensiv mit dem Werk Valentin Polanšeks auseinandergesetzt.

 

Kommentar verfassen

Sie können nun auf das Kommentar von "Some User" antworten.