248 Einsätze, über 14.000 ehrenamtliche Stunden und starke Nachwuchsarbeit – das ist die beeindruckende Jahresbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Spittal an der Drau.
Fast jeden Tag ein Einsatz! Der Ausdruck „rund um die Uhr“ ist bei der FF kaum übertrieben. Demensprechend stolz präsentierte auch Kommandant Johannes Trojer die beeindruckende Leistungsbilanz der 101 Mitglieder starken Wehr im Spittaler Sicherheitszentrum. Im Vorjahr hatte die Feuerwehr Spittal an der Drau insgesamt 248 Einsätze zu bewältigen. Davon entfielen 157 auf technische Einsätze und 91 auf Brandeinsätze. Letztere beinhalten unter anderem 49 Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen sowie zwölf Einsätze aufgrund ausgelöster Heimrauchmelder. Jeder dieser Ausrückungen verlangte von den Florianijüngern mehrere Stunden ehrenamtlichen Einsatz. So leisteten die Spittaler sage und schreibe 14.118 ehrenamtliche Stunden (Einsätze, Aus- und Weiterbildung sowie Übungen sind hier inkludiert).
Für umliegende Gemeinden bereit
Als Stützpunktfeuerwehr der Rangordnung 1 rückte die Feuerwehr Spittal an der Drau insgesamt 29 Mal zu Einsätzen außerhalb ihres örtlichen Zuständigkeitsbereiches aus und stellte damit eine wertvolle Unterstützung für die umliegenden Gemeinden dar. Häufig erfolgte die Unterstützung bei Brandeinsätzen und Personenrettungen mittels Drehleiter sowie dem Ladekran des Schweren Rüstfahrzeuges. Auch der Einsatz des Atemschutzfahrzeuges sowie die Unterstützung mit Tanklöschfahrzeugen und zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern waren vielfach erforderlich. Zu den außergewöhnlichen Einsätzen des vergangenen Jahres zählten unter anderem ein Nebengebäudebrand im Auenweg, mehrere schwere Verkehrsunfälle auf der Tauernautobahn sowie auf umliegenden Bundesstraßen, ein größerer Heckenbrand sowie der Brand einer Acetylengasflasche in einer KFZ-Werkstatt, eine Personenrettung aus der Lieser, ein Wohnungsbrand in der Rizzistraße sowie der Brand mehrerer Müllcontainer in der 10.-Oktober-Straße, der die Evakuierung eines gesamten Wohnkomplexes erforderlich machte.
„Nachtaktive“ Feuerwehr
23 Einsätze fanden dabei in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr statt. „Diese Leistungen wurden zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie bei jedem Wetter erbracht“, zeigte sich Kommandant Johannes Trojer stolz über das Engagement seiner Mannschaft. Dass dieser Einsatz honoriert wird, zeigt die Liste der Ehrengäste bei der JHV: Bgm. Gerhard Köfer, BH Markus Lerch, Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober, AFK Rene Schober, der Leiter der Autobahnpolizei Spittal, Hans-Peter Fröschl, sowie der Kommandant des Jägerbataillons 26, Oberst Udo Hofer waren gekommen. Die JHV war gekrönt von mehreren Neuaufnahmen, Beförderungen und Ehrungen, wie z. B. für die 50-jährige Mitgliedschaft von Bernd Sengseis und Gerhard Weiss.
Bericht BI Lucas Weger