Geht es nach Landesrat Daniel Fellner, sollte es eine „Bonus-Zeit für Ehrenamtliche“ geben, die Wehr- und Zivildienstzeit verkürzt.
„Eine faire Ergänzung der aktuellen Debatte“ sei der Vorstoß des Kärntener Feuerwehrreferenten und Peter Kaiser-Nachfolgers Landesrat Daniel Fellner. Junge Menschen, die sich freiwillig in Organisationen wie der Feuerwehr, beim Roten Kreuz oder in anderen sozialen Einrichtungen engagieren, leisten einen unbezahlbaren Beitrag für die Gesellschaft. Ehrenamtliche Tätigkeit bringe eine vergleichbare Verantwortung mit sich, wie der Zivildienst, so Fellner. Jetzt, wo über Dauer von Wehr- und Zivildienst derzeit bundesweit diskutiert wird, könnte man diese Leistungen berücksichtigen. „Aktuell wird viel über eine mögliche Verlängerung gesprochen. Für mich stellt sich jedoch eine andere, zentrale Frage: Wie schaffen wir ein wertschätzendes System, das jenen zugutekommt, die sich bereits freiwillig für unsere Gesellschaft einsetzen?“, so Fellner. Die freiwillige Leistung der Ehrenamtlichen sollen anerkannt und belohnt werden, meint Fellner und richtet dies als Forderung an die Bundesregierung. Fellner stellt sich dabei eine Anrechnung der ehrenamtlichen Tätigkeit auf die Dauer von Wehr- und Zivildienst vor. Ziel dieser Initiative sei es, das Ehrenamt weiter zu fördern, junge Menschen für freiwilliges Engagement zu motivieren und die freiwillige Arbeit in Österreich nachhaltig zu stärken.