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15. September 2026

Aus Landeskrankenhäu­sern werden Landeskliniken

Die Kärntner Landeskrankenanstalten-Betreibergesellschaft KABEG ersetzt die Bezeichnung „Krankenhaus“ durch „Klinik“. Die Umstellung soll schrittweise und möglichst kostenneutral erfolgen, betont die KABEG.

Aus dem LKH Laas wird die Klinik Laas. Foto: suedalpen.net

Aus dem LKH Villach wird das Klinikum Villach, aus dem LKH Wolfsberg die Lavanttal-Klinik und aus dem Krankenhaus Laas die Klinik Laas. Das Klinikum Klagenfurt trägt künftig den Namen ohne den Zusatz „am Wörthersee“. Mit den neuen Bezeichnungen will man sich einen moderneren Anstrich geben. „Die Begriffe Klinik und Klinikum stehen heute für eine zeitgemäße, spezialisierte und patientenorientierte Gesundheitsversorgung und entsprechen dem Sprachgebrauch vieler führender Gesundheitseinrichtungen im deutschsprachigen Raum,“ erklärt KABEG-Vorstand Dr. Arnold Gabriel. Die neuen Bezeichnungen sollen die Betreibergesellschaft auch am Arbeitsmarkt attraktiver machen. „Durch die Umbenennung in Klinikum bzw. Kliniken wird die Arbeitgebermarke gestärkt und Begriffe transportiert, die stärker mit Innovation, Spezialisierung und medizinischer Expertise verbunden werden“, so der KABEG-Vorstand. Die Umstellung soll schrittweise und möglichst kostenneutral erfolgen. Nach und nach werden Beschilderungen, Formulare, Drucksorten und digitale Inhalte sowie weiteren Arbeitsunterlagen angepasst. Das bestehende Corporate Design und das KABEG-Logo bleiben unverändert.

Keine „echten Probleme“

Die Umbenennung der Spitäler kritisiert der FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher: man „sollte sich in erster Linie darum kümmern, die Gesundheitsversorgung in Kärnten umfassend sicherzustellen“, so Staudacher. Das Argument einer Stärkung der Arbeitgebermarke lässt er nicht gelten. Ob diese Umstellung „kostenneutral“ sei, werde man prüfen. Von einer „falschen Prioritätensetzung“ spricht auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer. Übrigens: die „Gailtal-Klinik“ bei Hermagor sowie das Klinikum Klagenfurt dürfen ihre Namen behalten.

 

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