Das Theaterfestival Gmünd 2026 steht erneut ganz im Zeichen der Vielfalt: An zwei Wochenenden – vom 20. bis 29. März – gehört die Bühne der Lodronschen Reitschule Gmünd stets einem anderen Genre – und beweist so die Breite und Tiefe der wunderbaren Bühnenwelt.
Zum 4. Mal bereichert das Theaterfestival Gmünd den Kultur-Frühling der „Künstlerstadt“ Gmünd. Der Verein „Offen für Kultur“ mit Obfrau Alexandra Rudiferia setzt dabei auf bekannte Gesichter und so manche Überraschung. Auf ausdrücklichen Wunsch des Publikums werden diesmal die ausgezeichneten Berliner Pantomime-Künstler Bodecker & Neander noch einmal auftreten – und da sie ein rundes Bühnenjubiläum feiern mit dem Besten aus 30 Jahren (Freitag, 20. März). Kabarettist Andreas Ferner unterrichtete selbst an einem Gymnasium und weiß, wovon er in seiner „Stundenwiederholung“ launig erzählt: Spritzige Anekdoten aus dem Schulalltag und dem Dreieck Schüler-Eltern-Lehrer lassen kein Auge trocken (Samstag, 21. März). Das Theater Tröbinger bringt mit Humor, Tiefgang und E-Gitarrensound das mittelalterliche Mysterienspiel Jedermann als Puppentheaterspektakel auf die Bühne (22. März). Aus München kommen junge Absolventinnen und Absolventen der München Filmakademie, die ein eigenes Stück präsentieren: eine „Komödie im Dunklen“ (Freitag, 27. März). Der Verein „Kultur Marktlücke“ aus St. Veit nimmt gesellschaftskritisch die Rolle der Frau unter die Lupe, wenn sich Laienschauspieler aus Leidenschaft dem Weibsteufel widmen (28. März).
Theater für die Kleinsten
An den Sonntagnachmittagen gibt es auch etwas Interessantes für die Kleinen: Am 22. März steht der slowakische Pantomime Vlado Kulišek auf der Bühne und unterhält die Kids ganz ohne Worte. Am 29. März inszeniert das „Babelart Theater“ „Fuchs und Rabe“ sowie zwei weitere Fabeln von Äsop als pointenreiches Puppenspiel. Diesmal lädt der Offen für Kultur auch ausdrücklich Schulen ein, an einem Schultag das Puppentheater zu erleben. Für die Volksschulklassen spielt das „Babelart Theater“ eine Second Hand Show, ein witziges, rhythmisches, musikalisches Objekttheater gegen die Grenzen im Kopf.
Tickets für die Vorstellungen gibt es an der Abendkassa (20€), im VVK im Tourismusbüro Gmünd (17 €). Kinder zahlen 5 €, das VIP-Ticket kostet 80 €. Infos auf www.offenfürkultur.com.
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