Filme aus dem Österreichischen Zeitzeugenarchiv mit Lebensgeschichten von Osttirolerinnen und Osttirolern werden ab 3. Mai im Kulturhaus Sinnron in Dölsach gezeigt.
Unter dem Motto „Erlebte Geschichte“ startet im Kulturhaus Sinnron in Dölsach startet am 3. Mai eine spannende Filmreihe mit Erzählungen von ZeitzeugInnen. Menschen aus Tirol und vor allem auch aus Osttirol kommen in Filmaufnahmen aus dem Österreichischen Zeitzeugenarchiv selbst zu Wort, im Mittelpunkt stehen Geschichten aus der Zeit zwischen 1900 und 1950. Regisseur und Theatermacher Ekkehard Schönwiese hat die Filmaufnahmen von Ruth Deutschmann gesichtet, neu geschnitten und überarbeiten lassen.
Das Projekt wird von der Tiroler KulturInitiative TKI gefördert. Die Filme sind zwischen 60 und 90 Minuten lang, im Anschluss an die Vorführung gibt es Gelegenheit zu Diskussion und Austausch.
Den Anfang macht die legendäre „Siggitzer Moidl“ Maria Rogl (1919-2018) aus Dölsach, die in den alten Filmaufnahmen selbst aus ihrem bewegten Leben erzählt. Die Filmvorführung beginnt am Sonntag, 3. Mai um 16.30 Uhr im Kulturhaus Sinnron an der B100 in Dölsach.
Weitere Filmvorführungen mit Zeitzeugen-Erzählungen folgen bis September jeden zweiten Sonntag jeweils um 16.30 Uhr:
3.5.2026 s’Moidele singt und liebt (Maria Rogl)
17.5.2026 Der letzte Kosak (Michael Rainer)
7.6.2026 Hirtenleben (Anton Gasser)
21.6.2026 Barfuß stampfen im Lehm (Maria Toth)
5.7.2026 Sozialdemokratin und JournalistInnen-Legende (Anna Waldeck)
19.7.2026 Die „Tiroler Nachtigall“ (Sophie Wilhelm)
2.8.2026 Lerne liegend, denke quer (Oswald Perkold)
16.8.2026 Ich bereue nichts (Helmut Heuberger)
30.8.2026 Einer kam durch: ich (Josef Schärmer)
6.9.2026 Ein Leben – ein Jahrhundert
20.9.2026 Vom Überleben in einer Endzeit