„GERECHT?“ heißt die neue Ausstellung im Museum Aguntum - sie stellt ab 1. Mai brisante Fragen zu sozialer Ungleichheit.
Im Museum Aguntum in Dölsach eröffnet am 1. Mai die neue Ausstellung „GERECHT? Geschichten über soziale Ungleichheiten“. Die Schau war bereits im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck zu sehen und wird nun unter dem Motto „Tiroler Landesmuseen unterwegs“ in Osttirol präsentiert. Insgesamt 34 Museen und Sammlungen aus der Europaregion Tirol–Südtirol–Trentino beteiligen sich mit je einem Objekt.
Die Ausstellung greift Themen wie Kinderarbeit, Selbstbestimmung, Inklusion, Lohngerechtigkeit und Fake News auf und spannt dabei einen Bogen von der Geschichte bis in die Gegenwart. Zu sehen sind unter anderem ein äthiopischer Mantel aus der Villa Freischütz in Meran, ein Selbstbildnis der jüdischen Künstlerin Hilde Goldschmidt sowie mehrere Exponate aus Osttirol. Interaktive Elemente laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich aktiv mit Fragen sozialer Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Die Ausstellung läuft bis 4. Oktober, das Museum Aguntum steht zudem kurz vor der offiziellen Eingliederung in die Tiroler Landesmuseen.