Florian Andreas setzt bei seinem neuen Song „Viva la Figa“ auf eine freizügige Inszenierung. Zu freizügig? Stimmen Sie ab.
Bereits der Titel lässt wenig Spielraum für Interpretationen. Auch das Musikvideo zeigt klar, worum es geht: nackte Haut, eine knapp bekleidete Fraue – und der Osttiroler Künstler Florian Andreas mittendrin. "Figa“ ist im Italienischen ein umgangssprachlicher Begriff für das weibliche Geschlechtsorgan. Entsprechend dreht sich der Song um sexuelle Anspielungen, eingebettet in Meer und Landwirtschaft.
Wir wollen von Ihnen wissen:
Mit seinem neuesten Lied bekommt er nun die ersehnte Aufmerksamkeit, allerdings im negativen Sinne. Dieses unterschwellige Lied kann man nicht einmal als lustig abtun.
Das Schlimmste daran ist, dass Kinder sich so etwas gerne anhören und mitsingen, ohne überhaupt zu wissen oder zu verstehen, was es eigentlich bedeutet.
Florian Andreas lassa sta la musica e vai a zappare la terra.
Und der Osttiroler Bote bietet dafür dankenswerterweise die passende Bühne. Fast könnte man sich fragen, ob dort jemand in Geiselhaft sitzt und deshalb regelmäßig über den Typen (ohne musikalisches Talent) berichten muss.
Da weiß man nicht was depperter ist, die Musik oder der Text. Wobei, Musik ist das eh keine!