Leere Geschäftsflächen stehen im Fokus einer Tirolweiten Aktion. In Lienz werden Chancen und Förderungen direkt vor Ort gezeigt.
In Tirol startet im April die Initiative „Leerstand.beleben“ zur Stärkung der Ortskerne in mehreren Regionen. Wie das Land Tirol in einer Aussendung informiert werden dabei auch in Lienz leerstehende Geschäftsflächen temporär als Informations- und Ausstellungsräume genutzt. Ziel ist es, die Potenziale von Leerstand sichtbar zu machen und neue Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Ausstellungen laufen im Aktionszeitraum von 8. bis 30. April. Ergänzend dazu finden an den Freitagen 10., 17. und 24. April Informations- und Beratungsnachmittage statt. Diese werden jeweils von 14 bis 18 Uhr angeboten. Interessierte erhalten vor Ort Einblick in Fördermöglichkeiten und konkrete Beispiele zur Revitalisierung.
Fachleute stehen für persönliche Gespräche und Beratung zur Verfügung. Die Neunutzung von Leerständen bringt viele Vorteile erklärt LH Anton Mattle, sie reduziert Bodenversiegelung und Kosten, spart Ressourcen und erhält bestehende Gebäude.
Landesinformation:
Initiative „Leerstand.beleben“
Was?
Schaufensterausstellung zum Thema Leerstand und Revitalisierung sowie Informations- und Beratungsnachmittage mit ExpertInnen.
Wann?
Hinweis: Jeweils um 17 Uhr findet ein Impulsvortrag statt.
Wo?
Warum?
Da die Einwohnersnzahl im Einzugsgebiet des geplanten SES Einkaufszentrum konstant bzw rückläufig sind und das zur Verfügung stehende Geld der Einwohner konstant ist wird sich der Kaufkraftabfluss in der schön revitalisierten Lienzer Innenstadt deutlich auswirken.
Es werden viele Geschäfte in der Lienzer Innenstadt sterben und statt Arbeitsplätze wird Leerstand produziert. Die Stadt Lienz verliert Einnahmen.
Wer ist der Gewinner vom SES Einkaufszentrum?
Die extrem kostenoptimierten Einlaufsketten die mit Minimalpersonalstand ihr wirtschaftliches Glück suchen.
Also solange es keine Vermehrung von Einwohnern UND deren Einnahmen kommt ist ein SES Einlaufszentrum der Tod für Lienz.
Wenn mit Herzblut inhabergeführte Geschäfte schließen,
Kommen die nicht wieder.
Es gibt ja Beispiele in Österreich von ähnlichen Städten wo genau das vor 10 Jahren so passiert ist. Heute wird gejammert aber die Innenstadt ist unwiederbringlich zerstört.
Wenn die Geschäfte schließen, schließen dann auch die Gastronomiebetriebe, dann ist alles tot.
Deswegen genau überlegen ob man sich so ein EinkaufsZENTRUM wirklich antun will.