Olympiasieger Benny Karl sorgte mit einer Aussage über sein Privatleben für nationales Aufsehen. Nun wurde die Podcast-Episode gelöscht.
"Mindgames" ist wohl einer der aufstrebendsten Podcasts in Österreich. Lukas Riegler holte in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Promis vors Mikro: Etwa Fußballer Patrick Wimmer, Skispringer Thomas Morgenstern, Skifahrer Hannes Reichelt oder ZIB-Moderator Stefan Lenglinger. Reichweite generierte Riegler mit den meisten seiner Gäste. Doch der jüngste Gast, der Lienzer Benny Karl, sorgte dafür, dass der Podcast nun Thema in ganz Österreich ist.
Konkret sorgte jene Passage des Gesprächs für einen nationalen Aufschrei, in der Benny Karl über sein Eheleben spricht. Und den Wunsch seiner Frau nach mehr Freiheiten, etwa Mädelsurlaub. Karl dazu: "Ich habe gesagt, das geht nicht. Finanziell bin ich der Verantwortliche für diese vier Mäuler. Wenn ich Termine habe, dann muss das Priorität haben. Weil das ist das, was unser Leben finanziert. Da muss sie schon zurückstecken. Da muss man so ehrlich sein."
Instagram-Pause
Die Tageszeitung "Der Standard" griff die Podcast-Episode auf und titelte "Olympiasieger Benny Karl erzürnt mit seiner Vorstellung von Ehe das Internet". Und Journalistin Beate Hausbichler legte in einer Kolumne nach: "Benjamin Karl, der Mann von vorgestern". Nun wurde der Wirbel Karl offenbar selbst zu viel. Riegler erklärte am Dienstagvormittag, dass Karl ihn aufgefordert habe, die Folge zu löschen. Riegler: "Ich finde es schade, dass wir die Folge löschen mussten." Er beklagt, dass sich die Negativ-Kommentare auf das Ehe-Thema beziehen würden. Dabei hätte die Episode auch noch viele andere Inhalte. Karl selbst äußerte sich am Montag und Dienstag zum Thema – und kündigte eine Instagram-Pause an.
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