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18. Oktober 2026

Am Weg in eine neue Recycling-Zukunft

Knapp 1,5 Jahre nach Großbrand beim Abfallwirtschaftszentrum: Wiederaufbau schreitet voran. Rund 45 Millionen Euro werden in moderne Recyclingtechnik, Brandschutz und Bahnlogistik investiert. LH Mattle vor Ort.

LH Anton Mattle, Lukas Rossbacher, Bgm Andreas Pfurner (Nußdorf-Debant) und Franz Rossbacher. Fotos: Land Tirol/Fitsch

Moderne Technik und mehr Brandschutz

Bei einem Lokalaugenschein informierte sich Landeshauptmann Anton Mattle am Samstag über den Fortschritt der Arbeiten. Rund vier Millionen Euro der Gesamtinvestition sind für den Brandschutz vorgesehen. Die Halleninfrastruktur soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden, die Anlagentechnik befindet sich noch in der Genehmigungsphase. Der Ausbau des Bahnanschlusses ist für 2027 und 2028 geplant.

Mehr Recycling, weniger Verkehr

Künftig sollen eine vollautomatische Kunststoffsortieranlage und eine Ressourcenrückgewinnungsanlage mehr Wertstoffe aus Abfällen zurückgewinnen. Die Kunststoffsortierung soll die bisherige Leistung verdoppeln. Aus Sperrmüll sowie Gewerbe- und Baustellenabfällen könnten bis zu 60 Prozent der enthaltenen Wertstoffe zurückgewonnen werden. Durch mehr Abfalltransporte auf der Schiene sollen außerdem bis zu 4.000 Lkw-Fahrten im Bezirk Lienz wegfallen.

Akkus richtig entsorgen

Das Land Tirol erinnert angesichts des Großbrandes auch an die Gefahren falsch entsorgter Batterien und Akkus. Diese gehören keinesfalls in den Restmüll oder in den Gelben Sack beziehungsweise die Gelbe Tonne. Auch E-Zigaretten und Einweg-Vapes mit fest verbauten Akkus müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Abgabe ist bei Rücknahmestellen im Handel und bei kommunalen Recyclinghöfen kostenlos möglich. Bei Lithium-Ionen-Akkus sollten die Pole nach Möglichkeit mit Isolierklebeband abgeklebt werden, um Kurzschlüsse zu verhindern.

Informationen zur richtigen Entsorgung von Batterien und Akkus

Rückblick: Ein Jahr nach dem Großbrand

 

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