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07. Oktober 2026, Boris Knorr

Lienz zu Besuch in der Cowboystadt

Die Delegation aus Lienz beschäftigte sich in Jackson mit Tourismus, Nachhaltigkeit, Natur, Wildtieren und kommunaler Entwicklung auf beiden Seiten.

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Lienz zu Besuch in der Cowboystadt
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ie Delegation der Stadt Lienz mit Town Manager Tyler Sinclair (4.v.r.) vor einem der Antler Arches (Bögen aus abgeworfenen Geweihen) auf dem Town Square im Zentrum von Jackson/Wyoming, 21. September 2026 Foto: Archiv Willi Lackner; Fotograf: Unbekannt

Eine Delegation der Stadt Lienz hat von 16. bis 24. September die Partnerstadt Jackson im US-Bundesstaat Wyoming besucht. Zuvor nahm die Delegation in Washington, D.C. an der Eröffnung der Ausstellung „Alpine Ambitions. How Austrians shaped American Ski Culture“ teil. Im Mittelpunkt steht dabei auch der gebürtige Lienzer und Ski-Olympiasieger Josef „Pepi“ Stiegler, der seit den 1960er-Jahren die Entwicklung des Skisports in Jackson prägte.

In Jackson standen zahlreiche Fachgespräche und Besichtigungen auf dem Programm, unter anderem zu Tourismus, Nachhaltigkeit, Kultur und kommunaler Entwicklung. Dabei wurden auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Lienz und Jackson thematisiert, etwa bei der nachhaltigen Stadtentwicklung und dem Umgang mit Natur und Wildtieren. Begleitet wurde die Delegation unter anderem von Historiker Martin Kofler und Nationalpark-Ranger Matthias Mühlburger. Die Städtepartnerschaft zwischen Lienz und Jackson besteht seit 45 Jahren und geht auf die Initiative von Pepi Stiegler zurück.

Mit einer Gegeneinladung nach Lienz soll der Austausch nun fortgesetzt und die Partnerschaft mit neuen gemeinsamen Projekten weiterentwickelt werden.

Die Reise war zuvor auch Thema in der Lienzer Gemeindepolitik, nachdem es Diskussionen über die Informationspolitik und das dafür vorgesehene Budget von 60.000 Euro gegeben hatte. Insgesamt hatte die Reise in die Cowboystadt laut Bürgermeisterin Elisabeth Blanik schließlich  rund 19.000 Euro gekostet.

 

Kommentare

Keine Kommentare
  • Ehrenbürger
    Die 19.000 € Steuergelder sind richtig gut angelegtes Geld. Die Lienzer Delegierten haben sich in der amerikanischen Cowboystadt überall umgesehen und die reichhaltigen Inspiration die sie durch Fachgespräche und Besichtigungen erworben und gesammelt haben, werden sie nach ihrer Rückkehr nach Lienz reichhaltig und ambitioniert umsetzen.
    Das alles ist sehr lobenswert und nachahmenswert.

    Die Grazer Bürgermeisterin, eine Kommunistin von der KPÖ, sollte doch auch einmal eine Delegation irgendwohin schicken, wo der Kommunismus die Menschen mit Wohlstand und Liebe für alle und Hass für keinen gesegnet hat. Kuba wäre so ein Ort. China, Vietnam und Nordkorea eher nicht. Und einen Historiker sollte sie auch unbedingt mitnehmen. Die wissen nämlich oft sehr viel mehr als so manche Menschen und Personen wissen wollen oder dürfen.

    LG aus der Sillianer Schattseite, wo es derzeit regnet und vielleicht auch bald schneit. Ein ungemütliches Sauwetter, würde mein Opa sagen.
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    • Fritz
      Da ist jemand wohl ein bisschen vom Thema abgekommen! Kann passieren! muss der Schwachsinn aber auch veröffentlicht werden???? Denke nicht!!!!
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    • A Terischa
      Was will uns der allseits so geschätzte Ehrenbürger wohl damit sagen???
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