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31. Oktober 2026, Karin Stangl

Krapfenschnapper halten Brauchtum lebendig

In Osttirol sind rund um Allerheiligen die Krapfenschnapper bzw. Krapfenschnaggler unterwegs. In Leisach gab es heuer nach 25 Jahren einen Führungswechsel.

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Krapfenschnapper halten Brauchtum lebendig
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Die Leisacher Krapfenschnapper beim Treffpunkt am Moarer Kreuz. Foto: Stangl

In einigen Osttiroler Orten sind rund um Allerheiligen die Krapfenschnapper bzw. Krapfenschnaggler von Haus zu Haus unterwegs. Während früher Krapfen oder Kiachln den Hunger gestillt haben, gibt es heutzutage meist Geld und Süßigkeiten.

Karin Stangl hat für Radio Osttirol am Samstag die Leisacher Krapfenschnapper besucht. Diese machen sich immer am Nachmittag des 31. Oktobers auf den Weg und klappern mit ihren Schnappern die Leisacher Häuser ab. Ein Teil des Geldes wird für einen sozialen Zweck gespendet.

Für den Leiter der Leisacher Krapfenschnapper Otto Kreuzer war es heuer die letzte Runde, er übergibt die Führung an Sonja Linder.

 

Kommentare

Keine Kommentare
  • Jakob Sint
    Ich bin stolz auf diesen Brauch!
    So etwas sind die echten Urspürge dessen, was in den 1990er dann "überkandidelt"
    als Halloween von den USA aus zu uns nach Europa zurück kam
    und seltsame Blüten trieb - bis hin zu Sachbeschädigungen (gerade wieder in den Medien zu hören).

    Wäre schön, wenn wir unsere ältere Tradition hochhalten könnten,
    statt einen aus dem Ruder laufenden 2. Fasching daraus zu machen...
    +17
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  • Uwe Wolter
    Das ist ein sehr schöner Brauch. Gäbe es das auch bei uns zu Hause in NRW, würden wir gerne die Haustür öffnen!
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