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18. Oktober 2026, Doris Artinger

Klimaschutz und Zukunft gestalten

Österreichischer Alpenverein fordert mehr Verbindlichkeit beim Klimaschutz. Präsident Wolfgang Schnabl betont Bedeutung von Natur und Gemeinschaft, Alpenvereinsjugend verlangt klare Konsequenzen bei verfehlten Klimazielen.

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Klimaschutz und Zukunft gestalten
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Elke Bernhard (Bundesjugendleiterin der Alpenvereinsjugend) und Alpenvereinspräsident Wolfgang Schnabl bei der Pressekonferenz in Salzburg: Foto: Alpenverein/Simon Schöpf

Klimaziele und Verantwortung

Schmelzende Gletscher, Wasserknappheit und steigende alpine Risiken zeigen die Folgen des Klimawandels. Der Alpenverein will selbst mit gutem Beispiel vorangehen und bis 2033 klimaneutral werden.

Die Alpenvereinsjugend unterstützt das geplante Klimagesetz mit dem Ziel der Klimaneutralität Österreichs bis 2040. Elke Bernhard fordert jedoch verbindliche Konsequenzen, wenn die Ziele nicht erreicht werden. Junge Menschen müssten bei Entscheidungen über ihre Zukunft stärker mitreden können.

Auch das Ehrenamt ist ein zentraler Bestandteil der Vereinsarbeit: Rund 25.000 Freiwillige engagieren sich für Wege, Hütten, Jugendarbeit und Naturschutz.

INFOS (laut Aussendung vom Alpenverein)

Der Alpenverein wurde 1862 gegründet. Der Alpenverein ist der größte alpine Verein und die größte Jugendorganisation Österreichs. Er motiviert Menschen zur Ausübung verschiedener Bergsportarten wie Wandern, Bergsteigen, Klettern, Skitouren, Mountainbiken und bildet sie dafür aus. Neben seiner Expertise

stellt er auch die erforderliche Infrastruktur wie Alpenvereinshütten, Wege und Kletteranlagen bereit. Als „Anwalt der Alpen“ sorgt er dafür, dass die Natur in ihrer Schönheit und Ursprünglichkeit erhalten und auch in Zukunft allgemein zugänglich bleibt.

  • Größter alpiner Verein und größte Jugendorganisation Österreichs
  • 193 Sektionen
  • 25.000 Ehrenamtliche
  • Anwalt der Alpen und gesetzlich anerkannte Umwelt-Organisation
  • 223 Alpenvereinshütten
  • 26.000 km Alpenvereinswege
  • Mehr als 200 Kletteranlagen

Österreichischer Alpenverein

Alpenvereinsjugend Österreich Alpenvereinsjugend

 

Kommentare

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  • Ötzi
    Der Alpenverein fordert die Klimaneutralität Österreichs und wenn diese nicht erreicht werden, dann sollen verbindliche Konsequenzen folgen.
    Wie sollen diese Konsequenzen aussehen und wer soll sie vollstrecken?

    Der AV selber will bis 2033 klimaneutral werden, vermutlich mittels Solarpaneele für jede AV-Schutzhütte und dazu vielleicht auch noch ein schönes Windrad.
    Und die Wege zu den AV-Hütten und den dazugehörenden Materialseilbahnen (die werden natürlich auch auf E-Betrieb umgestellt) und Parkplätzen zu den Wanderwegen dürfen nur noch mittels E-Autos befahren werden.

    Solarpaneele und Windräder werden nicht ausreichen, um der Bergwelt die Gletscher zu erhalten und die Menschheit vom sogenannten menschengemachten Klimawandel zu bewahren.

    Wenn die Klimaneutralität trotz aller Windräder dennoch nicht erreicht wird, dann wachsen hoch droben am Großglockners wieder Bäume, so wie vor 3.000, 6.000 und 9.000 Jahren (und unzählige Jahre vorher) Einer davon, eine 8 m Zirbe, wurde im Jahre 2015 am Pasterzen-Gletscher gefunden.

    Wir müssen also unbedingt klimaneutral werden, damit sich die Geschichte nicht wiederholt so wie schon tausende Male zuvor! Der AV geht mit gutem Vorbild voran!
    NIE WIEDER KLIMAWANDEL JETZT!

    PS: Wer mehr von dem gefundenen Baum am Großglockner wissen will, der gibt in Googel diese 3 Wörter ein: Großglockner Baum gefunden.
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    • Ötzi
      Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten, auch wenn wir unser schönes und wohlhabendes Europa wirtschaftlich herunterfahren (deindustrialisieren) und in Folge die Bevölkerung verarmt und in weiterer Folge auf die Barrikaden steigt um diese Verarmung und Verwahrlosung zu bekämpfen.

      Nordafrika, seit vielen hunderten von Jahren weitgehend Wüste, war noch vor 2.000 Jahren die Kornkammer des Römischen Reiches. Und die Cheops-Pyramide in Ägypten stand inmitten von fruchtbarem Land.
      Im Übrigen befinden sich die Dreckschleudern nicht bei uns in Europa, sondern hauptsächlich in Asien.
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      • Hans
        Das ist richtig, die Dreckschleudern befinden sich nicht bei uns in Europa, sondern hauptsächlich in Asien. Nur unser wolhabendes Europa will die Welt retten,was wäre wenn wir in Europa alles Produzieren,div.Fahrzeuge, Elektronik,PV,Solarpanele was bei der Erzeugung Gift freisetzt und daher lange nicht Produziert werden durften in EU,Gewand was mit Quecksilber gereinigt wird uvm.,dann kann man sich die Umweld und Luftverschmutzung in EU anschauen,aber den Dreck haben die Asiaten und wir eine sauber Luft zum Atmen
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  • Hans
    Der AV-als „Anwalt der Alpen“ sorgt er dafür, dass die Natur in ihrer Schönheit und Ursprünglichkeit erhalten bleiben,da stellt sich schon die frage was da noch schön ist und Natur ist am Berg? Schön ist wenn nicht alle Hundert meter div.Tafeln aufgestellt sind,Tausende Menschen mit allen möglichen Fohrtbewegungsmitteln uvm.am Berg sind.Das schlimmste war kürzlich eine Drohne mit Summgeräusch um ein Gipfelkreutz,Natur ist wo Wildtiere auch Wolf und Bär Freiheit haben ohne eingriff vom Menschen.Die Berge vollkommen immer mehr zur Ausweichung von Tausenden Menschen...
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