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18. September 2026

Der größte Gletscher Österreichs zerfällt

Der Gletschermessdienst des ÖAV rechnet mit einem der verlustreichsten Gletscherjahre. Diese Woche haben Messungen auf der Pasterze stattgefunden. Die Gletscherzunge dürfte in ein bis zwei Jahren abreißen.

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Der größte Gletscher Österreichs zerfällt
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Gletschermessungen an der Pasterze unterhalb des Großglockners. Foto: ÖAV/Elias Bachmann

Historische Bedeutung

Im September 1856, vor 170 Jahren sind der damalige Kaiser Franz Josef und seine Frau Sisi durch Kärnten, die Steiermark und Slowenien gereist. Das damals noch ganz junge Kaiserpaar war im Zuge dieser Reise auch in der Region rund um den Großglockner, im Oberen Drautal und im Mölltal unterwegs. Ein Aussichtspunkt zwischen Dölsach und Iselsberg-Stronach, die sogenannte Maienhöhe erinnert an einen Platz, an dem die junge Kaiserin gerastet haben soll.

An den Aufenthalt am Fuße des Großglockners erinnert die Franz-Josephs-Höhe, wo heute die Großglockner Hochalpenstraße vorbei führt. Seit damals ist die Pasterze, der bislang größte Gletscher Österreich auch Teil der österreichischen Tradition und Identität.

Aktuelle Gletschermessungen ziehen massive Verluste

Den Blick den das Kaiserpaar vor 170 Jahren auf die Pasterze hatte, ist mit heute nicht mehr zu vergleichen, die Tage des größten Gletschers Österreichs sind gezählt.

Der Gletschermessdienst des Österreichischen Alpenvereins ist derzeit wieder unterwegs und hat rund 90 Gletscher in Österreich im Blick. Die Ergebnisse fließen in den jährlichen Gletscherbericht ein. Und es zeichnet sich ein Gletscherjahr mit außergewöhnlich großen Verlusten ab.

Pasterze dürfte 2027 oder 2028 endgültig zerfallen

Diese Woche war die Pasterze unterhalb des Großglockners an der Reihe. Noch ist die Gletscherzunge komplett, die Eisverbindung ist noch knapp 80 Meter breit. Die Experten gehen aber davon aus, dass die Pasterze in den kommenden ein bis zwei Jahren zerfallen wird.

www.alpenverein.at

 

 

Kommentare

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  • Ehrenbürger
    Liebe Leute,
    heute will ich Euch ein wenig belehren, weil die ganze Hysterie rund um den Klimawandel das erforderlich macht.

    Ich beginne: Hoch droben am Großglockner wo sich heute noch Eis befindet, wuchsen vor 9.000 und zwischen 7.000 und 3.000 Jahren, teilweise hochstämmige Bäume. Funde wie z.B. ein über 8 m großer und 9.000 Jahre alter Baum der im Jahre 1990 am Pasterzen-Gletscher gefunden wurde und viele andere Funde wie im Jahr 2014 beweisen das.

    Einfach in die Google Suchmaschine die 3 Wörter "Großglockner Baum gefunden" eingeben und schon weiß jeder, nicht nur das Wetter auch das Klima ändert sich immer wieder und das schon seit es unsere Mutter Erde gibt. Manchmal mehr manchmal weniger.
    Zwischen den großen Eis- und Wärmezeiten gab es immer wieder kleinere und ganz kleine Eis- und Wärmezeiten.

    Derzeit leben wie übrigens in einer Eiszeit, weil es Eis und Gletscher gibt und davon ziemlich viel.
    Die meiste Zeit im Leben unserer lieben Mutter Erde gab es nirgendwo Eis und auch keine Gletscher. Es war einfach zu warm! Dafür gab es rund um den Globus gigantische Wälder.

    Heute ganz besonders liebe Grüße,
    Euer lieber Ehrenbürger hoch droben auf der Sillianer Schattseite.
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