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Polizeimeldungen Oberkärnten


Verkehrsunfall B111

Verkehrsunfall B111



Am 06.01.2021 gegen 10:00 Uhr lenkte eine 19-jährige Frau aus Kötschach-Mauthen ihren PKW auf der Gailtal Straße B111 in Richtung Dellach und kam dabei auf Höhe Höfling, Gde Dellach, Bezirk Hermagor, mit ihrem PKW in einer langgezogenen Linkskurve auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ins Schleudern.
Das Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse, geriet auf die Gegenfahrbahn und schlitterte mit dem Heck frontal in den entgegenkommenden PKW, gelenkt von einem 57-jährigen Mann aus Deutschland.
Die Frau erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde nach med. Erstversorgung vom NA-Team des Rettungshubschraubers C7 in das Klinikum Klagenfurt geflogen, der Mann erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach med. Erstversorgung von der Rettung in das BKH Lienz eingeliefert.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Die B111 war bis 11:00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
Gefährliche Drohung im Mölltal

Gefährliche Drohung im Mölltal



Ein bei der Feuerwehr aktiver 27jähriger Mann aus Oberkärnten veröffentlichte auf Facebook einen Kommentar über die seiner Meinung nach mangelhafte Schneeräumung beim Feuerwehrhaus. Ein 37jähriger Mann, der auch bei der Schneeräumung beteiligt ist und sich persönlich angegriffen fühlte, suchte im Beisein seines stark alkoholisierten 30jährigen Cousins am 05.01.2020 gegen 22:45 Uhr ein Gespräch mit dem Verfasser. Sie schlugen lautstark gegen die Wohnungstüre und nachdem er die Türe geöffnet hatte, kam es nach einer kurzen wörtlichen Auseinandersetzung zu Tätlichkeiten. Der Verfasser drohte die Polizei zu verständigen, woraufhin ihn der 37jährige mit dem Umbringen bedrohte. Die Streitigkeiten wurden auch durch andere Hausbewohner wahrgenommen. Die Ersterhebungen ergaben keinerlei Verletzungen der Beteiligten. Der 37jährige und der 30jährige werden angezeigt.
Einsturz einer Lagerhalle in Spittal/Drau

Einsturz einer Lagerhalle in Spittal/Drau



Am 06.01.2020 gegen 02:25 Uhr verständigte ein 49jähriger Angestellter der Stadtgemeinde Spittal an der Drau, die Bezirksleitstelle Spittal an der Drau und teilte mit, dass er im Zuge der Schneeräumungsarbeiten festgestellt habe, dass die Lagerhalle eines 51jährigen Mannes in Spittal an der Drau, teilweise eingestürzt sei.
Die Streife "Spittal1" verständigte den Besitzer und den Journaldienst der BH Spittal/Drau über den partiellen Einsturz. Das Gebäude steht laut Angaben des Besitzers leer, sowie der gefährdete Bereich ist für Passanten nicht frei zugänglich. Der an die Lagerhalle angrenzende Parkplatz ist nicht öffentlich und wurde nach Rücksprache mit der BH Spittal vorerst nicht abgesperrt. Die Lagerhalle wird am 06.01.2021 besichtigt und gegebenenfalls werden weitere, sicherheitspolizeiliche Maßnahmen eingeleitet.

Schiunfall in Weißensee

Schiunfall in Weißensee



Der Kärntner Landesschiverband führte am 05. Jänner 2021 in Absprache mit den Weißensee Bergbahnen ein Super-G Training für den Landeskader im Schigebiet Weißensee durch. Gegen 08.40 Uhr fuhr ein 15jähriger Kaderläufer aus Unterkärnten durch den ausgeflaggten Super-G Kurs Richtung Tal. Zum selben Zeitpunkt lenkte ein 45jähriger Mitarbeiter der Bergbahnen Weißensee den betriebseigenen Ski-Doo Richtung Berg. Kurz vor der Talstation des Schleppliftes Schuller Nöckl, auf einer Seehöhe von 1180 m, Gde Weißensee, Bez Spittal/Drau, querte er unterhalb einer kleinen Geländekante mit dem Ski-Doo die Trainingspiste. Dabei übersah er den talwärts fahrenden Kaderläufer und es kam zu einer Kollision zwischen dem Ski-Doo und dem Kaderläufer.
Der Schifahrer prallte seitlich gegen den Ski-Doo und blieb anschließend schwer verletzt auf der Piste liegen. Durch die anwesenden Trainer wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. Nach der Erstversorgung an Ort und Stelle durch den Notarzt vom Rettungshubschrauber "RK1" wurde der schwer verletzte Schiläufer ins Klinikum Klagenfurt geflogen.
Einbruchsdiebstahl in Obervellach

Einbruchsdiebsta­hl in Obervellach



Am 4 Jänner 2021 um 05:30 Uhr brach ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in Obervellach, Gemeinde Obervellach, Bezirk Spittal an der Drau, ein. Dies zeigte der Hausbesitzer, welcher sich zum Tatzeitpunkt nicht im Haus befand, im Laufe des Tages telefonisch an, nachdem er Bilder des Einbruchs auf den Aufzeichnungen seiner Überwachungskamera bemerkte. Die Aufzeichnungen zeigen den Täter, bekleidet mit Schildkappe und Handschuhen, genauere Details bezüglich der Kleidung sind nicht ersichtlich, beim Durchstöbern und Beschädigen von Sachen und Einrichtungsgegenständen. Beamte der Polizei Obervellach konnten am Tatort mehrere Spuren sowie einen Teil der Beute sicherstellen. Diese dürfte der Täter, der durch Aufbrechen der Terrassentür in das Haus gelangte, bei der Flucht durch den Garten in einem Plastiksack zurückgelassen haben. Welche Gegenstände genau gestohlen wurden sowie deren Wert wird derzeit noch erhoben.
Die Polizei Obervellach, 059133/2232, erbittet zweckdienliche Hinweise seitens der Bevölkerung, die auf den genauen Tathergang sowie die Identität des Täters hindeuten.
Alpinunfall

Alpinunfall



Am 31. Dezember 2020, um 08:00 Uhr, unternahmen ein 33-jähriger Berg- und Schiführer in Begleitung seiner 34-jährigen Lebenspartnerin und einem in Bergführerausbildung stehenden Bekannten 33-Jährigen eine Schitour in der Gemeinde Malta, Bezirk Spittal an der Drau, auf die hohe Tandlspitze in der Reisseckgruppe.

Gegen 13 Uhr befand sich die Tourengruppe im Aufstieg im Bereich der Nord-Ostflanke der Tandlspitze.
Als sich die Gruppe einige Höhenmeter unterhalb des Kammbereiches befand löste sich plötzlich ober ihnen eine Schneebrettlawine.
Die Beteiligten versuchten noch aus der Lawine auszufahren, wurden jedoch mitgerissen und von den Schneemassen verschüttet.

Der 33-jährige Mann, Bergführer in Ausbildung, führte einen Lawinenairbag Rucksack mit sich und konnte diesen auch noch auslösen und wurde dadurch nur oberflächlich verschüttet. Er konnte sich selbst aus der Lawine befreien.
Das Paar wurde von den Schneemassen bis zum Auslauf der Lawine mehrere hunderte Meter mitgerissen und bis zum Kopf verschüttet.

Der 33-Jährige verständigte die Rettungskräfte, fuhr zu den Verschütteten ab und grub diese mit seiner Lawinennotfallausrüstung aus den Schneemassen aus.

Eine nachkommende 3-Köpfige Tourengruppe, die den Lawinenabgang ebenfalls beobachtet hatte, stieg zu den Beteiligten auf und betreute diese bis zum Eintreffen des Notarztes.

Die Beteiligten wurden vom RTH C7 geborgen und nach Malta gebracht und dort nach ärztliche Versorgung vom C7 in das Krankenhaus Spittal an der Drau geflogen.

Der 33-Jährige Bergführer in Ausbildung und die 34-Jährige wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der 33-Jährige Berg- und Schiführer blieb unverletzt.

Insgesamt waren bei dem Einsatz 61 Einsatzkräfte und zwei Luftfahrzeuge im Einsatz.
Verkehrsunfall mit Eigenverletzung, Alkoholisierung und Fahrerflucht

Verkehrsunfall mit Eigenverletzung, Alkoholisierung und Fahrerflucht



Ein 21-jähriger Mann aus dem Bezirk Spittal lenkte am 29.12.2020 gegen 00:15 Uhr im alkoholisierten Zustand, ohne im Besitz einer Lenkberechtigung zu sein, einen nicht zum Verkehr zugelassenen Pkw auf einer Gemeindestraße in Krems, Bezirk Spittal an der Drau talwärts. Dabei geriet er aus unbekannter Ursache auf die linke Fahrbahn, prallte gegen den Gartenzaun eines Wohnhauses und beschädigte dieses auf einer Länge von ca. 15 Metern.
Er beging Fahrerflucht und fuhr in Richtung seines Elternhauses. Er wurde von der verständigten jedoch noch auf dem Weg eingeholt, da er aufgrund der Schneefahrbahn langsam vorankam. Der 21-jährige hielt an und ergriff zu Fuß über eine Wiese die Flucht, konnte aber bereits nach ca. 200 Metern eingeholt werden. Ein Alkotest verlief positiv. Er wird angezeigt.
Unfall bei Eisaufbereitung

Unfall bei Eisaufbereitung



Am 28.12.2020 waren ein 74-jähriger Mann aus der Gemeinde Weißensee, dessen Sohn sowie eine weitere Person mit der Eisaufbereitung am Weißensee, westlich der Seebrücke, beschäftigt. Auf Grund der starken Schneefälle wurde versucht, die zum Eislaufen vorgesehenen Bahnen vom Schnee zu befreien. Alle drei Personen waren unabhängig voneinander mit verschiedenen hiezu vorgesehenen Fahrzeugen auf der Eisfläche im Einsatz.
Als der 74-jährige bei starkem Schneefall gegen 13:45 Uhr mit der Zugmaschine am Scheitelpunkt der geräumten Eislaufbahn, ca. 90 m westlich der Seebrücke, dahinfuhr, merkte er plötzlich einen Riss im ca. 24 cm dicken Eis. Unmittelbar danach brach das Eis und der 74-jährige versank mit der Zugmaschine im eiskalten Wasser (Wassertiefe ca. 3,50 bis 4 Meter).
Der Mann konnte noch im Sinken die Fahrzeugtür öffnen und sich im Wasser aus dem Fahrzeug befreien. Nachdem er sich wieder auf der Eisfläche befand, machte er noch seinen Sohn auf den Gefahrenbereich aufmerksam. Der 74-jährige blieb, bis auf eine kleine Beule am Kopf, sowie einer Unterkühlung, unverletzt.
Warum das ca. 24 cm starke Eis bei einer Lufttemperatur von ca. minus 6 Grad Celsius einen Riss bekommen habe, könne er sich nicht ganz erklären. Auf Grund des starken Schneefalles sei der Riss auch nicht sofort erkennbar gewesen.
Die Bergung der abgesunkenen Zugmaschine ist seit 29.12.2020, ca. 10:00 Uhr im Gange. Die Bergung wird von der Berufsverwehr Villach im Zusammenwirken mit der FF Weißensee durchgeführt und wird vermutlich bis ca. 18:00 Uhr abgeschlossen sein.