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OVT Interviews der Woche


Jochen Hermann Meyer (Trebesing)

Aber die Bibelbilder Ausstellung im Parkschlössl hat als Auftakt einer neuen Phase, für mich auch eine besondere Bedeutung.

Sie wurden heuer 50! Haben Sie große Veränderung gespürt?
Die wilde Jugendzeit ist wohl vorbei. Mit Frau, Kindern, Hund, Katzen, Hühnern und einem über einem Hektar großen Permakultur- und Naturgarten bin ich sesshaft geworden. Früher war ich ständig unterwegs, alleine in Wien bin ich ein Dutzend Mal umgezogen. Ich lebte sogar mal ein Jahr lang auf dem kalten Dachboden eines Wirtshauses an der deutschen Nordseeküste. Heute bin ich am liebsten zuhause, es fällt mir sogar schon schwer, wenn ich wegen unserer Ausstellungen verreisen muss.

Haben Sie noch einen besonderen Wunschtraum?
Ja, trotz meiner Häuslichkeit würde ich gerne mal eine Zeit lang durchs Land ziehen und den Leuten die Bibel mit dem Evangelium Jesu Christi verkündigen. Viele haben keine Ahnung mehr, hören nirgends die Botschaft von Sünde, Liebe, Vergebung durch den Glauben an Jesus, Buße und Heiligung.  Ich würde gerne mit ihnen lesen, beten, arbeiten, essen, trinken, zeichnen und in ihren Häusern oder Tennen schlafen.  Darüber würde ich dann ein Comicbuch machen.

Wie gefällt Ihnen der „Oberkärntner Volltreffer“?
Für mich als Comiczeichner fehlt das Comic. Ich könnte mir gut vorstellen, gelegentlich eine kleines „Bibelbild mit Text für den OVT zu verfassen, oder auch ein Comic oder Cartoon. Sonst ist ein Wochenblatt mit einer Reihe von Infos und Anzeigen aus Oberkärnten sicherlich eine gute Idee. Ich wünsche dem OVT alles Gute.

Johann Kuhn (Spittal)

 

Christa Buchacher (Hermagor)

Tja, Gaudi-Spiele sind sozusagen noch immer Männersache, da sieht man mich oder Frauen generell nicht gern. Allerdings in der Bundes- oder Staatsliga, bei Europa- und Weltmeisterschaften ist es ganz und gar nicht mehr „nur“ reine Männersache. Dort steht man mittlerweile mit Respekt hinter den Frauen.

Alexandra Regenfelder (Irschen)

Die 44-jährige Alexandra Regenfelder begann vor sechs Jahren, das Seifensieden zu erlernen. Seit 2013 hat die gebürtige Salzburgerin auch ihr eigenes Unternehmen, die „Seifenwerkstatt“. Ihr ehemaliger Schauraum ist mittlerweile ein Seifenladen in Irschen, wo sie mit Ehemann Thomas und ihren zwei Töchtern lebt.

Alexander Amon (Stall)

Der 69-jährige Alexander Amon ist seit heurigem Frühling Bezirksleiter von Spittal der Kärntner Bergwacht, diese ist übrigens eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Zudem blieb der Mölltaler weiterhin Ausbildungsreferent im Bezirk, wo insgesamt zehn Einsatzstellen sind. Alexander Amon lebt mit Ehefrau Christine in Stall, hat zwei Kinder und drei Enkelkinder.

Anton Petschauer (Winklern)

Der 34-jährige Anton Petschauer ist auf den Dächern des Mölltales zuhause. Petschauer ist alleinstehend und lebt in der Gemeinde Winklern, wo er einen Rauchfangkehrerbetrieb mit zwei Angestellten und einem Lehrling führt.

Luca Restuccia (Spittal)

Der 25-jährige Luca Restuccia ist in den Diskotheken als DJ zuhause. Mittlerweile kann der gebürtige Osttiroler auf Engagements in Deutschland, Schweiz und Österreich in Vielzahl verweisen. Seine „Stamm-Disco“ jedoch ist das „Bull“ in Velden am Wörthersee.

Monika M. Ertl (Spittal)

Die 55-jährige Monika Ertl entdeckte „spätberufen“ ihre Liebe fürs Schreiben. Ironisch versucht die Spittalerin dabei Alltagsgeschichten von Mann und Frau aufzuarbeiten. Mittlerweile gibt es schon drei Bücher, die in der Spittaler Stadtbuchhandlung oder unter Tel. 0650/9090312 zu erwerben sind. Ein Teil des Erlöses fließt übrigens in Jugendprojekte. Monika Ertl ist verheiratet und hat einen 29-jährigen Sohn.