Osttirol ist nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch bekannt für Traditionsbewusstsein und Festivals, die in Erinnerung bleiben. Auch im Privaten ist das Gartenmöbel Set schnell aufgebaut, um mit Familie und Freunden zu grillen, gut zu speisen und bestimmte Anlässe zu feiern. Gerade im ländlichen Bereich und in den historischen Dörfern sind Folklore, typische Bräuche und Handwerk noch lebendig, die eine lange Geschichte haben und Werte und Traditionen über Generationen weitergeben. Osttirol hat daher mehr als nur eine faszinierende Berglandschaft zu bieten und erlaubt die Entdeckung einer bunten Vielfalt.
Traditionelles Handwerk in Osttirol
Durch die moderne Entwicklung geraten verschiedene Branchen des Handwerks mehr und mehr in Vergessenheit. In Osttirol ist das noch anders. Jahrhundertealte Traditionen werden beibehalten, ob als Bildhauer oder Schmied, im Schützenverein oder als Mitglied einer Musikkapelle. Natürlich wird auch gut gebraut, Schnaps gebrannt und Wein angebaut oder die regionale Küche serviert. Ebenso sind Berufe wie der Ofenbauer, der Keramikkünstler oder die Hutmacherin noch aktuell. Dazu gibt es eine wunderschöne Trachtenvielfalt, die auch speziell in den kleineren Dörfern ein eigenes Aussehen besitzt. Die Tracht diente damals zur Unterscheidung von Stand und Beruf. Heute ist sie Ausdruck der jeweiligen Lebenssituation und der kulturellen Zugehörigkeit und damit bunt und unverwechselbar.
Die schönsten Feste und Festivals
Veranstaltungen und Events beginnen in Osttirol bereits im Frühjahr. Mit Ausstellungen, Konzerten und Theatervorstellungen ist die Liste lang, wobei nicht nur die Hauptstadt Lienz viel zu bieten hat, sondern auch umliegende Städte und Dörfer in den Bergen. Dazu ist Osttirol die Heimat des Dolomitenmanns und der Straßenfeste, die dazu einladen, im Pavillon zu sitzen und bei unterhaltsamer Musik gut zu essen und zu trinken. Im Sommer warten zahlreiche Musikfestivals und Konzerte, während der Winter zu Schneeschuhwanderungen und Après-Ski-Partys einlädt.
Esskultur in Osttirol
Typisch für die Jause, die Wanderer in Osttirol erwartet, sind traditionelle Spezialitäten wie Ziegenkäse, Hauswürstl und Speck, ein schmackhaftes und ofenwarmes Bauernbrot und der dazugehörige Schnaps zum Aufwärmen. Die deftige Küche wechselt sich eindrucksvoll mit der Haute Cuisine ab. Während Speckknödel in vielen Variationen, köstliche Eintöpfe, Braten, Sauerkraut, Kassspatzln, Schlipfkrapfen und das Pfannengericht Tiroler Gröstl in den Gasthäusern auf den Tisch kommen, werden Gourmetliebhaber durch die moderne Küche vom Sternekoch verführt. Für alle gilt, dass die Produkte aus der Region stammen und frisch und gesund zubereitet werden. Dazu startet im Juli in Lienz das berühmte Gourmetfestival, um traditionelle und neue Spezialitäten zu probieren.
Natur pur: die atemberaubende Landschaft von Osttirol
Neben beeindruckenden Bauwerken und informativen Museen besticht vor allem die Landschaft durch imposante Naturschauspiele. Die Dolomiten und die Alpen teilen sich Ost- und Südtirol und bieten überwältigende Bergerlebnisse und Wanderungen. Der größte Berg in Osttirol ist der Großglockner, mit einer Höhe von 3.798 Metern. Herrliche Ausflugsziele sind die Umbalfälle, der Lienzer Schlossberg, das Villgratental, der Nationalpark Hohe Tauern und die römische Ausgrabungsstätte Aguntum. Es gibt saftig grüne Almmatten, zahlreiche Quellen und Aussichtspunkte, mit Blick auf die Täler und Berggipfel.
Eine kleine Reise in die Geschichte Osttirols
Osttirol gehörte in der Antike zum keltischen Königreich und wurde später zur römischen Provinz Noricum. Hier entstand das Aguntum, das 610, nach dem Ende der Völkerwanderungen, wieder zerstört wurde. In dieser Zeit kämpften slawische Karantanen und Bajuwaren gegeneinander und verjagten die Bevölkerung in die Berge. Im Mittelalter wurde Osttirol dann das Besitztum der Görzer Grafen und erlebte seine Blütezeit im 14. Jahrhundert, als die Habsburger das Land in Besitz nahmen.
Im 19. Jahrhundert trennte sich Tirol von Österreich ab, sodass Lienz eine Zeit lang Teil von Bayern war. Später, wieder Teil Österreichs, teilten sich die Regionen in Osttirol und Südtirol, wobei Osttirol die Hauptstadt Lienz und Südtirol die Hauptstadt Bozen erhielt. Die Grenze zwischen beiden Regionen bildet Winnebach, eine Ortschaft in der Gemeinde Innichen, die auf einer Meereshöhe von 1.160 Metern liegt. Gerade durch seine Geschichte bewahrt Osttirol seine Traditionen, ist ursprünglicher, authentischer und auf das Wesentliche konzentriert. Umgeben von den Bergen sind auch heute noch die Mythen und Überlieferungen lebendig.