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05. April 2025

Erfolgreiche Landesübung mit Polizei und Bundesheer

Gute Zusammenarbeit zwischen Land Tirol, Polizei und Militärkommando Tirol beim Vorgehen gegen irreguläre Einreise.

Symbolbild pixabay

Polizei, Bundesheer und Land Tirol haben diese Woche gemeinsam für Krisensituationen und Notfälle trainiert. Bei der jährlichen Landesübung OLEX 2025 vom 2. bis 4. April standen Szenarien für eine effektive Grenzsicherung im Mittelpunkt sowie die Versorgung von Personengruppen, die beim illegalen Grenzübertritt aufgegriffen werden.

Übung an Hotspots für irreguläre Migration

Die landesweite Übung hat an mehreren Standorten in Tirol stattgefunden, auch in Osttirol. Die Polizeiinspektion Sillian gilt aufgrund der Grenznähe als AGM-Schwerpunkt-Dienststelle. AGM steht für polizeiliche Ausgleichsmaßnahmen zur Bekämpfung illegaler Migration. Auch ÖBB und Rettungsdienst waren eingebunden.

Positives Resümee

Landespolizeidirektor Helmut Tomac zog eine positive Bilanz, auch der Tiroler Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein hob die gute Zusammenarbeit hervor. Für Landeshauptmann Anton Mattle ist wichtig, dass die Sicherheitskräfte bei solchen Übungen beweisen, dass sie auf den Ernstfall gut vorbereitet sind.

Entwicklung bei illegaler Einreise ist rückläufig

In Tirol wird eine Bedrohung durch illegale Migration derzeit niedrig bis mittel eingestuft. Im letzten Jahr wurden rund 2.600 Personen bei der illegalen Einreise in Tirol aufgegriffen, das war die niedrigste Zahl seit 12 Jahren. Am Höhepunkt der Flüchtlingswelle von 2015 und 2016 waren es viermal so viele.

Grafik Entwicklung illegale Migration/Polizeidirektion Tirol