Die Kärntner Wirtschaftskammerwahl ist geschlagen: Der ÖVP-anhängige Wirtschaftsbund (WB) mit Kammerpräsident Jürgen Mandl an der Spitze konnte sich abermals behaupten und kam auf 67,1 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Klar dahinter liegen die Freiheitliche Wirtschaft (FW) mit 17,8 Prozent, der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWB) mit 8,0 Prozent, die Grüne Wirtschaft mit 4,7 Prozent und die UNOS mit 2,1 Prozent. Die Mandatsverteilung in den Fachorganisationen ändert sich nach der Wahl wie folgt: Der WB kommt auf 603 Mandate (+2), die FW auf 130 (+17), der SWB auf 52 (-22), die GW auf 25 (-12), die UNOS auf sieben (+3). Als besonders erfreulich bezeichnete der Wahlsieger Mandl die Stabilisierung der Wahlbeteiligung: Es sei gelungen, den bei den zurückliegenden Wahlen feststellbaren Abwärtstrend zu stoppen und wieder leicht auf 28,32 Prozent zuzulegen. „Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl der Wahlrechte im Vergleich zur Wahl 2020 um rund ein Viertel gestiegen ist, freue ich mich über diesen deutlich positiven Trend, der die Legitimation der Standesvertretung stärkt“, so Mandl, der der Wirtschaftskammer wieder fünf Jahre vorsteht. Die kommenden Jahre bezeichnete er als entscheidend für den Wirtschafts- und Lebensstandort Kärnten: „Alle Stakeholder des Landes – Unternehmen, Politik, Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger – sind aufgerufen, die bevorstehenden Herausforderungen wie die Wiedererlangung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe, den demografischen Wandel und die Jahrhundertchance der AREA Süd engagiert und unverzüglich anzugehen.“