Ein quak-quak hier, ein piep-piep da... Schwan, Ente & Co sind am See nicht nur für Kinder eine Attraktion. Ihnen auf die Spur kommt man jetzt auf dem Wasservogellehrpfad zwischen Seeboden und Millstatt.
Wieder einmal war es Bernhard Huber von Birdlife Oberkärnten, der Interessierte mit der Vogelwelt zusammenführt. Zur Eröffnung des Wasservogellehrpfades leitete er die erste Exkursion mit Projektbeteiligten und Förderern von Seeboden nach Millstatt und erklärte dabei, welche Vögel heimisch sind, welche Zugvögel vorbeiziehen und welche seltenen Arten bereits gesichtet wurden. Gästen und Einheimischen, Familien und insbesondere Kindern soll der Wasservogellehrpfad künftig zur Verfügung stehen und einen einzigartigen Zugang zur Welt der Wasservögel am Millstätter See ermöglichen. Der Wasservogellehrpfad wurde in Zusammenarbeit von Straßenverwaltung und der Österreichischen Bundesforste (ÖBf, Seeneigentümer) verwirklicht, er liegt an der beliebten Rad- und Spazierstrecke an der B98. Bereichert wird er durch verschiedene Informationstafeln entlang des Weges. Jede Tafel ist mit einem QR-Code versehen, der die Besucher auf die Website der Marktgemeinde Seeboden führt, wo sie weiterführende Informationen und interessante Fakten zu den Vögeln des Millstätter Sees finden können..
Gemeindekooperation
„Mit diesem Projekt möchten wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung unserer heimischen Vogelwelt stärken“, erklärt GV Zwischenberger, der für die Umsetzung verantwortlich war. Er engagiert sich auch hobbymäßig als BirdLife Mitglied und Ausbilder der Kärntner Jägerschaft für die Ornithologie. Dies sei der erste von vier Themenwegen, welche im Frühjahr noch umgesetzt werden, informiert Zwischenberger. Die Bürgermeister der beiden beteiligten Gemeinden, Thomas Schäfauer (Seeboden) und Alexander Thoma (Millstatt), hoben bei der Eröffnung die Bedeutung der Kooperation hervor. Dieses Projekt ist sei ein „herausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Einsatz für Natur- und Umweltschutz.“ Finanziert wurde der Wasservogellehrpfad von Bund, Land und der Europäischen Union, den Regionalverband LAG „Nockregion“, den ÖBf, der Straßenverwaltung, BirdLife Kärnten sowie der beiden angrenzenden Marktgemeinden.