Die abstrakte Bilderwelt der Melanie Joch behandelt die neue Ausstellung in der Stiegenhaus-Galerie Seeboden.
Künstlerisches Schaffen begleitet sie seit jungen Jahren: Melanie Joch, 1974 in Baden-Württemberg geboren, verschlug es sie nach ihrem Grafikstudium 1998 nach Kärnten wo sie seither als Grafik-Designerin und freischaffende Künstlerin tätig ist. Ihre Werke präsentierte sie bereits in zahlreichen Ausstellungen. Ihr künstlerisches Schaffen wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt: Ihre Mutter ist die Malerin Margret Joch, die zudem in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als langjährige Obfrau des Vereins „kultur.im.puls“ Seeboden künstlerische Akzente setzte. Kürzlich wurde die Joch-Ausstellung im der Seebodener Galerie eröffnet, neben Familie und Freunden der Künstlerin war auch Bgm. Thomas Schäfauer und Vereins-„Urgesteine“, wie Gerhart Weihs und Gerold Sternig anwesend. „Die abstrakten Gemälde Melanie Jochs öffnen die Tür zu Gegenwelten, die aus dem Inneren der Künstlerin, aber auch des Kunstbetrachters kommen“, so Ausstellungskoordinatorin Heide Pucher in ihrer Laudatio. Stil und Formensprache der Künstlerin sind unverkennbar. Sie malt vorwiegend großformatig, Acryl auf Leinwand, verwendet zusätzlich aber auch Materialien wie Pastellkreide oder Kohle zur Oberflächenstrukturierung. Die Ausstellung ist bis 13. Mai im Impuls-Center (Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr) sowie im Gemeindeamt Seeboden (jeweils 8 bis 12 Uhr) zu besichtigen.
Text: Gerhild Göllner