Unter der A10- Autobahnbrücke zwischen Gmünd und Eisentratten entsteht ein neues interkommunales Altstoffsammelzentrum für das Lieser- und das Maltatal. Kürzlich erfolgte deer Spatenstich zu dem 2,5 Mio Euro-Projekt.
Es sei ein „Vorzeigeprojekt interkommunaler Zusammenarbeit“, sagte Gemeindereferent LR Daniel Fellner über das in Bau befindliche Altstoffsammelzentrum, zu dessen kürzlich stattgefundener Spatenstichfeier zahlreiche Prominenz gekommen war: Neben Fellner auch Umweltreferentin LR Sara Schaar, die Bürgermeister Klaus Rüscher (Malta), Josef Jury (Gmünd), Arnold Prax (Trebesing) und Gottfried Kogler (Krems) sowie Leader-Managerin Christine Sitter von der LAG „Nockregion“. Das moderne Altstoffsammelzentrum wird auf einem Areal von rund 4.300 Quadratmetern errichtet und soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Finanziert wird das ASZ das Land Kärnten (die Abteilungen Gemeinden und Abfallwirtschaft) sowie durch die Eigenleistungen der Gemeinden. Gesamtbausumme: 2,5 Mio Euro. Das wirklich Innovative daran ist die gemeinsame Errichtung und Nutzung durch die Gemeinden Gmünd, Krems, Malta und Trebesing und die damit verbundene Kostenersparnis.
Recycling, Kompost und Versuchsanlage
Eine „Win-Win-Situation für alle Beteiligten, von den Errichtungskosten, die anteilsmäßig gemeinsam getragen werden, bis nur Nutzung des Altstoffsammelzentrums werden Ressourcen gebündelt“, führte Fellner in seiner Rede aus. Zukünftig sei durch die Bereitstellung einer benutzerfreundlichen Sammelstelle auch mit einer Verbesserung der Recyclingquote in der Region zu rechnen, meinte die Landes-Umweltreferentin Schaar. Für die beteiligten Gemeinde sei der Bau ein „bedeutender Schritt in Richtung einer nachhaltigen und effizienteren Abfallbewirtschaftung in der Region“, waren sich die Standortbürgermeister einig. Ein Teil des Areals soll außerdem als Kompostieranlage genutzt werden, ein weiterer werden Schülern aus dem Lieser- und dem Maltatal zur Verfügung stehen, um auf einer Versuchsanlage die Wirkung von Kompost mit eigenem Gemüsebau auszuprobieren. Ebenfalls eingerichtet werden soll eine Fachwerkstätte für Holzbearbeitung.